Vereine und Institutionen blicken beim Neujahrsgespräch auf die Vorhaben für 2017

Dieses Jahr wieder ein Markt in Knesebeck

+
Die Teilnehmer des Neujahrsgesprächs tauschten sich über ihre Vorhaben aus.

swk Knesebeck. Beim traditionellen Neujahrsgespräch, zu dem Ortsbürgermeister Heinz-Ulrich Kabrodt und der Ortsrat eingeladen hatten, gaben sich wieder viele Vertreter aus Vereinen, Wirtschaft und öffentlichem Leben ein Stelldichein im Knesebecker Rathaus.

Den Reigen eröffnete Henning Lütkemüller von der Firma Butting, der den Alleinigen Gesellschafter Hermann Butting vertrat. Er gab einen positiven Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr. 2017 sei weiter geprägt von der schwierigen Öl- und Gasbranche. Aufgrund der Marktsituation seien verschiedene Maßnahmen zur Kostenreduzierung, zur Steigerung der Produktqualität und zur Erschließung neuer Märkte eingeleitet worden, es gehe aber nicht um die Reduzierung der Mitarbeiterzahl.

Dr. Siegmund Supady, der seit über 40 Jahren in Knesebeck praktiziert, hatte keine gute Nachricht mitgebracht. Die ärztliche Situation für Knesebeck sei zurzeit sehr problematisch, es sei fraglich, wie es weitergehen soll.

1150 Mitglieder hat der VfL Knesebeck – das berichtete der Vorsitzende. Derzeit seien 20 Flüchtlinge in den Sportbetrieb eingebunden.

Heinrich Pengel als Vorsitzender der Schützengesellschaft, skizzierte große finanzielle Belastungen durch behördliche Auflagen Brand- und Lärmschutz beim Schützenhaus: „Mit Hilfe der Stadt sind wir bemüht, diese Mängel zu beseitigen.“ Oberst Hans-Heinrich Friedrichs vom Schwarzen Korps kündigte die Feier zum 200-jährigen Bestehen am 16. September an. 297 Mitglieder habe der Spielmannszug Jägercorps, erzählte der Vorsitzende Hendrik Mann, der ein reges Vereinsleben beschrieb.

Für den Heimat- und Kulturverein bilanzierte Norman Wicha, dass der Dorfabend und Kommersabend zum 40-jährigen Bestehen erfolgreich gewesen sei. Dieses Jahr solle der Dorfabend einen etwas anderen Rahmen bekommen.

Gudrun Eckermann als Rektorin der Grundschule berichtete, dass die Schule aktuell zehn Flüchtlingskinder aufgenommen hat. Die Grundschule hat zurzeit neun Lehrkräfte, neben dem Unterricht werden viele Projekte realisiert.

Pastorin Christina vom Brocke stellte die Flüchtlingssituation in Knesebeck dar, die sie mit 60 ehrenamtlichen Helfern zu bewältigen bemüht ist. Auch wurden mit Hilfe der Kirche von der Stadt Wittingen 15 neue Krippenplätze geschaffen. Die Bücherei in der alten Pfarrscheune sei „im Werden“.

Von der Feuerwehr zeichnete Ortsbrandmeister Adrian Krücke ein positives Bild: Unter den 3000 Wehren Niedersachsens gehöre die Knesebecker zu den 30 Besten, sagte er mit Blick auf erfolgreiche Wettkampfteilnahmen. Der Neubau des Gerätehauses sei eine große Aufgabe für die Zukunft.

Andreas Lorenz, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, beschrieb einen Verein unter „Volldampf“: mit 12 Begegnungsessen, 5 Blutspende-Terminen, Besuch im Kakerbecker Kinderheim und vielem mehr.

Der Saunaverein, so Heinz Düvel, hat seit 2005 alle Räumlichkeiten renoviert, so dass sich alle Mitglieder wohlfühlen.

Uwe Peesel, Vorsitzender des Gewerbevereins, gab bekannt, dass im Jahr 2017 wieder ein Markt stattfinden soll. Auch berichtete er von der guten Kooperation mit „Wir für Knesebeck“ bei Aktionen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare