„Die Stimmung ist super“

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Das neue Prinzenpaar Doris Hahn und Ludger Stoffels mit dem Miniballett. Die jungen Damen schwangen beim Karneval ihre Beine.

Brome – daw. Nicht unterkriegen lassen wollte sich die Karnevalsgesellschaft aus Brome in diesem Jahr. Nach gescheiterten Gesprächen mit dem neuen Pächter der Bromer Stuben fielen die Pläne für die sonst so prunkvolle und traditionsreiche Karnevalsfeier zunächst ins Wasser. Am Wochenende feierten die Närrinnen und Narren trotzdem. Zwar nur im kleinen Kreis und vereinsintern, aber auch dieser Rahmen sorgte wieder einmal für einen fröhlichen Abend. Kurzerhand wurde der Gemeinschaftsraum des Bromer Feuerwehrgerätehaus in einen pompösen Sitzungssaal verwandelt.

Bunte Girlanden und dekorativgeschmückte Tische vermittelten ein heiteres Bild. Aber auch zahlreiche Kostüme und einfallsreiche Verkleidungen bewiesen, dass die Bromer es lieben, gute Laune und ihre Karnevalssitzung zu inszenieren. Besonders Elferratspräsident Egbert Schulze, der mit seinen 19 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr angegliedert ist, freute sich über dieses Bild. Zufrieden stellte er fest: „Die Stimmung ist super“.

Auch ein neues Prinzenpaar präsentierten Schulze und sein Elferrat. Ludger Stoffels und Doris Hahn ließen sich gebührend feiern. Die beiden lieben den Karneval. „Ohne die fünfte Jahreszeit wäre das Jahr langweilig“, offenbarte Stoffels. Gekonnt führte der Bromer Narr Jürgen Bode durch den Abend. Als Moderator hatte er immer einen flotten Spruch auf den Lippen und brachte sein Publikum oft zum Lachen.

Nur zu gerne kündigte er zahlreiche Auftritte des Miniballetts an. Die jungen Damen schwangen ihre Beine und bewegten sich professionell zu traditionsreicher Karnevalsmusik. Eine ganz besondere Ehre wurde Franziska Landgraf zuteil. Unter Jubel und lauten Applaus bekam sie den Karnevalsorden „Wider den tierischen Ernst“ überreicht. Als Chefin des Miniballetts zeigt sie stets Engagement. „Grund genug für uns, sie in diesem Jahr mit unserem Orden auszuzeichnen“, erklärt Schatzmeister Jürgen Lüddemann. Auch wenn die Bromer Karnevalsgesellschaft auf einen gelungenen Abend blickt, ein kleiner Wermutstropfen blieb doch. „Es ist wirklich schade, dass wir das Kinderfasching in diesem Jahr nicht anbieten konnten“, erinnerte Lüddemann. Gerne hätten die Bromer das Kinderfest auf die Beine gestellt. „Aber vielleicht finden wir im nächsten Jahr eine Einigung mit dem Pächter der Bromer Stuben oder gar eine andere Raummöglichkeit“, hofft Sprecher Manfred Wolthusen. „Schließlich macht Karneval ja besonders dem Nachwuchs am meisten Spaß“, fügte er hinzu.

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