Wittingen/Wesendorf: CDU-Kreispolitiker besuchen potenzielle IGS-Standorte

Daten für die Matrix

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In Wesendorf erläuterte Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn (2.v.r.) die Vorzüge „seiner“ Oberschule.

bo Wittingen/Wesendorf. Wittingen oder Wesendorf? In ziemlich genau fünf Monaten wird man wissen, wohin die Reise mit der dritten IGS im Landkreis Gifhorn geht. Der Schulausschuss des Landkreises will am 24. Juni seine Empfehlung aussprechen.

Vorbereitet wird die Entscheidung von einer Planungsgruppe, und in der wiederum sitzen Mitglieder der Kreistagsfraktionen. Am Freitag ist eine weitere Sitzung. Die CDU-Politiker des Landkreises waren deshalb gestern auf Tour durch den Nordkreis, um sich ein Bild der beiden konkurrierenden Standorte Wittingen und Wesendorf zu machen.

Schulleiterin Beate Harms (3.v.r., mit Stadtbürgermeister Karl Ridder) schilderte die Pluspunkte der Wittinger Oberschule.

In der Wittinger Oberschule warben Schulleiterin Beate Harms und ihr Team sowie Stadtbürgermeister Karl Ridder und sein Stellvertreter Peter Rothe für ihre Schule. Dabei führten sie unter anderem die nahen Sportmöglichkeiten, die benachbarte Bücherei mit Medienzentrum und kürzlich getätigte Investitionen in die Bauunterhaltung ins Feld. In der Wesendorfer Oberschule berichteten Schulleiterin Ursula Kreft und Rathauschef Walter Penshorn über die Pluspunkte, die ihr Standort aus ihrer Sicht bietet. Die Wesendorfer Oberschule hat unter anderem eine größere Mensa und ist – so kam es gestern bei der CDU an – frühzeitig auf den Kurs integrativer Beschulung geschwenkt.

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Die CDU-Fraktion traf sich danach zur Beratung, eine Entscheidung fällte sie noch nicht. „Wir wollen das erst mal sacken lassen“, sagte Walter Schulze, der auch Mitglied der Planungsgruppe ist. Beide Standorte hätten einen guten Eindruck hinterlassen, doch die Ergebnisse der beiden Visiten seien nicht das einzige Kriterium.

In einer Matrix trägt die Kreisverwaltung für die Politiker die relevanten Daten für eine Entscheidung zusammen. Eine große Rolle werden am Ende die Kosten spielen, und dabei wird man auch auf veränderte Parameter bei der Schülerbeförderung zu schauen haben. „Wir müssen nun die Feinheiten abwägen“, sagt Schulze. Das letzte Wort hat im Sommer der Kreistag.

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