Wittingen: Anke Falkuß hilft Familien mit Rat zum Bildungs- und Teilhabepaket

Damit das Geld auch ankommt

Anke Falkuß ist künftig zweimal wöchentlich bei Fragen zum Bildungs- und Teilhabepaket im Rathaus zu sprechen. Foto: Jung

Wittingen. Seit der Einführung des Bildungs- und Teilhabepaketes gibt es neue und zusätzliche Ansprüche auf Sozialleistungen. Das bringt neue Anträge mit sich – und damit auch viel Verwirrung unter den Betroffenen.

Die Stadt Wittingen stellt ihren Bürgern jetzt eine Navigatorin für den Formulardschungel zur Verfügung.

Anke Falkuß, vielen Wittingern schon als Mitarbeiterin der Jugendförderung bekannt, hat künftig jeden Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr Sprechstunde im Rathaus, um fachkundig über das Paket zu informieren und die Familien, die Anspruch auf die Sozialleistungen haben, zu unterstützen.

Da geht es um Fragen wie diese: Was genau ist das Bildungs- und Teilhabepaket eigentlich? Wer hat Anspruch darauf? Was für Leistungen gibt es? Wie füllt man den Antrag richtig aus? Zielgruppe sind alle Familien mit geringem Einkommen. Sie haben Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket – und nicht nur Familien, die zum Beispiel Hartz IV beziehen.

Der Stadt ist als Schulträger daran gelegen, potenzielle Empfänger aktiv auf die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes aufmerksam zu machen – damit das Geld auch ankommt. Daher wird sich Falkuß auch bei Elternabenden in Schulen und Kindergärten vorstellen, um Unwissende darüber aufzuklären, was ihnen möglicherweise an Sozialleistungen zustünde. Denn zu dem Paket gehört mitunter auch finanzielle Unterstützung für Mittagessen in der Schule, Vereinsbeiträge oder auch Nachhilfe.

Zur weiteren Aufklärung über das Thema wird es außerdem Flyer geben, die über das Thema und die Anlaufstelle informieren, sowie eine Internetpräsenz, an der derzeit noch gearbeitet wird.

Telefonisch ist Falkuß unter (05831) 26133 zu erreichen.

Von Rieke Jung

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