Dach dicht bis Weihnachten

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Trotz des Schnees waren die Dachdecker gestern noch mit letzten Arbeiten auf dem Dach des Schönewörder Schützenzentrums beschäftigt. Bis zum Weihnachtsfest soll die Sanierung abgesschlossen sein.

Schönewörde. – Von André Pohlmann. Noch rechtzeitig zu den bevorstehenden Feiertagen sollen die Sanierungsarbeiten am Schützenzentrum in Schönewörde fertig gestellt sein, da ist Bürgermeister Horst Schermer zuversichtlich. „Der Zeitrahmen hat sich etwas verzögert, aber bis Weihnachten kommen wir zum Abschluss“, sagte Schermer gestern vor Ort im Gespräch mit dem IK.

Rund 900 Quadratmeter Dachfläche deckten die Dachdecker komplett neu ein. Die abgängigen Dachplatten wurden dabei gegen moderne Trapezbleche ausgetauscht. So hat der Gebäudekomplex am Schönewörder Sportplatz jetzt eine nicht nur im Erscheinungsbild einheitliche, sondern auch haltbare Dachfläche bekommen, erläuterte Schermer.Im gleichen Zuge wurde das Gebäude mit behindertengerechten Toiletten und einem rund 50 Quadratmeter großen Lagerraum ausgestattet.

Die Kosten von rund 150 000 Euro schultert die Gemeinde Schönewörde selbst. Dafür hatte sich der Gemeinderat in diesem Jahr entschieden, nachdem Förderanträge negativ beschieden worden waren (das IK berichtete). Die Kosten für den Bau bleiben in dem veranschlagten Rahmen, schätzt Ortschef Schermer. Lediglich im Abwasserbereich habe man etwas umdisponieren müssen. Die Dachdecker sind in diesen Tagen noch mit den letzten Arbeiten beschäftigt. Die eine oder andere Kleinigkeit wird zwar noch in 2011 zu erledigen sein, doch zu sehen ist von dem neuen Dach aufgrund des Schnees nicht viel.

In Augenschein nehmen kann man aber schon den umgestalteten und um ein Behinderten-WC erweiterten Eingangsbereich. In dem dort entstandenen Windfang legen die Maler in diesen Tagen letzte Hand an. Die Arbeiten an dem auf der Rückseite des Gebäudes entstandenen Lagerraumes sind derweil bereits abgeschlossen. Dieser Raum wird die bisher im rückwärtigen Bereich der Halle aufgestellten Container ersetzen. An denen hatte der Zahn der Zeit bereits kräftig genagt, so dass Ersatz notwendig war, damit das dort eingelagerte Material nicht leidet.

Darüber hinaus ist das Gebäude jetzt über das neue Lager befahrbar, was die Arbeit an dieser Stelle deutlich erleichtere, erläuterte Schermer. Auch ans Energiesparen hat man im Zuge der Sanierungsarbeiten gedacht, indem die Dachflächen nach aktuellen Standards mit Wärmedämmung ausgestattet wurden.

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