Dorferneuerung geht dieses Jahr in zehn Wittinger Dörfern in die Verlängerung

Chancen für Orte und Hausbesitzer

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Stöcken könnte in diesem Jahr noch von der Dorferneuerung profitieren.

Wittingen. Für drei Verbundplanungen im Bereich der Stadt Wittingen ist die Dorferneuerung noch nicht Geschichte.

Wie Bürgermeister Karl Ridder informiert, wurde auf Antrag der Stadt die Dorferneuerung für folgende Bereiche bis Ende 2015 verlängert: 1. Schneflingen-Küstorf-Teschendorf-Plastau; 2. Stöcken-Gannerwinkel-Lüben; 3. Glüsingen-Darrigsdorf-Wollerstorf.

Damit haben die Bürger dieser Orte weiterhin die Möglichkeit, private Dorferneuerungsmaßnahen zu beantragen. Aber auch die öffentlichen Projekte sind nicht beendet. So hofft die Stadt, dass die bereits gestellten Anträge für Stöcken und Darrigsdorf in diesem Jahr doch noch realisiert werden.

In Stöcken soll für rund 210 000 Euro ein Parkplatz am Schießhaus und ein Geh- und Radweg an den Häusern auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Schießhauses entstehen. Darüber hinaus soll ein befestigter Übergang zum Sportplatz an der Straßenkreuzung in Richtung Gannerwinkel gebaut werden.

Rund 120 000 Euro sind für den Friedhof Darrigsdorf vorgesehen (Sanierung Unterstand und Friedhofsmauer, Beseitigung Feuchteschäden und Malerarbeiten in der Trauerhalle sowie die Erneuerung der Friedhofstore).

„Beide Maßnahmen sind im Haushalt der Stadt verankert“, sagt Ridder. „Die Mittel fließen aber erst, wenn die Fördermittel, das sind rund 50 Prozent, kommen.“ Bisher sind die Anträge dafür noch nicht bewilligt worden. Ridder rechnet aber damit, dass alles positiv entschieden wird.

Von Rüdiger Lange

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