Geplanter Ausbau: Politik denkt über Verkehrsberuhigung nach

Carl-Peters-Straße ist 2019 an der Reihe

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Die Carl-Peters-Straße soll ein neues Gesicht bekommen. Geht es nach dem Verkehrsausschuss, wird besonders berücksichtigt, dass häufig Schüler die Fahrbahn queren müssen.

bo Wittingen. Die Stadt Wittingen will nächstes Jahr die Carl-Peters-Straße ausbauen. Der Verkehrsausschuss legt dabei besonderen Wert darauf, dass für die künftige Verkehrssicherheit für die Schüler Sorge getragen wird.

Denn die kreuzen die Straße häufig, weil an der Spittastraße und an der Rammestraße die beiden Standorte der IGS liegen.

„Ich bin für eine starke Verkehrsberuhigung“, eröffnete Hans-Heinrich Koch die Diskussion. Der Sozialdemokrat konnte sich sogar ein Tempolimit von 10 km/h vorstellen. Karl-Heinz Brandes (CDU) brachte eine deutlich herausgehobene „Mischfläche“ in dem Bereich, wo die Schüler die Straße queren, ins Gespräch. Der Ausschussvorsitzende Friedrich Lührs (FWG) schlug Maßnahmen wie Fahrbahnschwellen und -verengung vor. Das Limit von 10 km/h für die gesamte Straße fand er allerdings übertrieben.

Das beauftragte Planungsbüro hatte zuvor schon einen Fragebogen für die Mitglieder des Ortsrates verschickt, damit diese ihre Vorstellungen zum Ausbaustandard mitteilen konnten. Im Wesentlichen, so registrierte der Verkehrsausschuss, sehen die Wünsche mehrheitlich so aus: ein beidseitiger, unbefestigter Gehweg, so breit wie jetzt, dazu neue Straßenbeleuchtung, Höchsttempo 30 km/h. Keine Verkehrsberuhigung, keine Mischfläche, keine Baumpflanzungen. Einige Ortsratsmitglieder wollen Parkplätze, andere nicht. Die Ansicht aus dem Ortsrat, dass auch Lkw-Verkehr möglich sein solle, teilte der Verkehrsausschuss eher nicht.

Was der Ausbau kosten wird, ist laut Stadtbürgermeister Karl Ridder noch offen. Angesichts der Dauer der Arbeiten in der Spittastraße werde es vermutlich nicht wieder einen derart grundlegenden Ausbau geben. Abschließend sei das aber nicht geklärt. Auch Koch mahnte, nicht in Analogie zur Spittastraße auszubauen. Der Ortsrat und die Stadtratsfraktionen sollen nun als Nächstes über das Vorhaben beraten.

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