Campus geht in die nächste Phase

Griffen gestern zum Spaten (v.l.): Rüdiger Krafft, Bereichsleiter Altenpflege bei den Diakonischen Heimen, Manfred Birth, Margarete Pertzel, Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der Diakonie, Hans-Peter Hoppe, Ingrid Alsleben und Krankenhaus-Geschäftsführer Dieter Kaffke.

Gifhorn - Von Carola Peiser. Rund 120 Millionen Euro werden derzeit in der Kreisstadt in Bauprojekte investiert. Bei einem Projekt wurde gestern der erste Spatenstich vorgenommen – und zwar zum Neubau des Christinenstiftes. Wie Gifhorns Bürgermeister Manfred Birth anmerkte, geht der Sozial- und Gesundheitscampus in die nächste Phase.

Dass noch zwei weitere Veranstaltungen bevor stehen, versprach gestern Diakonie-Vorstand Hans-Peter Hoppe: „Es gibt noch die Grundsteinlegung und das Richtfest.“ Auch wenn der Spatenstich nach nichts aussehen würde, sei er doch etwas Besonderes. „Bis jetzt waren nur die Arbeiten am Krankenhaus-Neubau sichtbar. Ab heute wird sichtbar, was wir versprochen haben – die Schaffung eines Sozial- und Gesundheitscampus.“

Entscheidend sei nach Aussage Hoppes, dass in diesem Gebäude etwas passiert. Und zwar eine Dienstleistung für etwas Soziales. Davon ist auch die Erste Kreisrätin Ingrid Alsleben überzeugt: „Hier werden Menschen künftig ein Heim und nichtnur einfach eine Unterkunft finden.

Die Kosten für den Bau, der Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein soll, betragen rund 14 Millionen Euro. Derzeit sind im Christinenstift 104 Mitarbeiter beschäftigt, nach der Erweiterung werden es voraussichtlich 180 sein. Auch die Zahl der Heimplätze wird sich vergrößern. Werden derzeit 163 (Doppel-)Zimmer vorgehalten, sind es nach dem Erweiterungsbau 226 Einzelzimmer, lediglich für Ehepaare auf Wunsch Doppelzimmer.

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