Erstklässler werden für Gefahr an Haltestelle sensibilisiert

Busfahrtraining an der Wittinger Grundschule

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Ralf Klingenberg hatte den Erstklässlern viel zu erklären.

Wittingen – Für die frischgebackenen Erstklässler der Grundschule in Wittingen gilt es viel Neues zu lernen. Für viele von ihnen gehört auch das Busfahren dazu. Grund genug, an einem ganz besonderen Training teilzunehmen.

Ralf Klingenberg von Admiral Reisen war zu Gast an der Schule, um mit den Kindern das richtige Verhalten rund um den Schulbus zu üben.

Drei erste Klassen hatten soch dafür an der Bushaltestelle versammelt. Nicht drängeln und eine Reihe bilden, hieß es gleich zu Beginn – Klingenberg demonstrierte die Folgen von unachtsamem Verhalten. „Es ist so wichtig, dass die Kinder die Regeln verinnerlichen“, betonte er auf IK-Nachfrage. „Viele Autofahrer fahren noch immer zu schnell an stehenden Bussen vorbei und bringen die aussteigenden Kinder damit in Gefahr.“ Der wichtigste Punkt war für ihn der Sicherheitsabstand, den die Schüler zum Bordstein halten sollten. „Der Bus könnte durch seinen größeren Wendekreis und Radius die Kinder gefährden“, erklärte er.

Die Erstklässler waren mit Wissbegier und Eifer dabei. Sie konnten Klingenbergs Fragen schnell und korrekt beantworten und setzten seine Anweisungen flott um. Einige von ihnen berichteten über die ersten Erfahrungen mit dem Schulbus.

Der Spaß blieb auch nicht auf der Strecke: Die Schüler testeten ihre Kräfte beim Tauziehen mit dem Schulbus. 

Maren Kropp, Klassenlehrerin der 1b, verdeutlichte die absolute Dringlichkeit dieser Aktion. „Es ist lebenswichtig“, fand sie. Für die Grundschule in Wittingen sei das Busfahrtraining gesetzt: „Wir machen das mit den neuen Schülern schon lange. Es ist wirklich wichtig, den richtigen Umgang früh zu verankern.“ Im zweiten Schuljahr folge der Fußgängerführerschein. „Alles Dinge, um die Kinder auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen“, so Kropp.

hib

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