Wittinger Schützenfest klingt mit buntem Programm auf der Zeltbühne aus

Bürgerfrühstück für jedermann

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Die Jungschützen der Schützengesellschaft der Stadt Wittingen zeigten beim Rollentausch, dass man die Härte der Frauen nicht unterschätzen und die Anmut der Männer nicht ignorieren kann.

Wittingen. Nach zwei Tagen des Marschierens, Schießens und Bangens steht mit Jessica Janke die neue Majestät der Wittinger Schützen fest (das IK berichtete).

Zum Ausklang des 401. Schützenfestes wurde am Pfingstmontag wieder zum Bürgerfrühstück für jedermann ins Festzelt geladen.

Bei bestem Wetter und nach hervorragenden Schießergebnissen genossen die Wittinger Schützen sowie die geladenen Gastvereine und Bürger das Katerfrühstück. Oberst Uwe Schulze begrüßte die Gäste. Besonders war der Besuch des Landtagsabgeordneten Tobias Heilmann (SPD). Der Ummeraner Schütze verließ sein eigenes Fest für einen Abstecher nach Wittingen und brachte einen Knisterumschlag mit. Nach seinen kurzen Grußworten nahm Oberst Schulze dann noch die letzte offizielle Ehrung (die vorherigen sind im Detail auf Seite 6 zu finden) vor: Dennis Großmann, 1. Kompanie, übernahm von Tim Schmidt den Orden der Jungschützen.

Die 2. Damenkompanie brachte mit Cowgirl-Kostüm und Line-Dance Texas-Flair nach Wittingen.

Anschließend führte Thorsten Meyer durch das Unterhaltungsprogramm. Die Original Fulauer Blasmusikanten, die die Wittinger schon die letzten Tage begleiteten, waren auch beim Frühstück das musikalische Kernstück. Meyer selbst trat dann im Kostüm als einer der drei Tenöre auf und begeisterte mit klassischer Musik und viel Humor. Flotter wurde es beim Auftritt der 2. Damenkompanie, die zu „Cotton Eye Joe“ den Wilden Westen nach Wittingen holten.

Zum Toben brachte das Zelt dann der Auftritt der Jungschützen: Das vermeintlich zarte Geschlecht, das dieses Schützenfest ohnehin schon Stärke bewiesen hatte, zeigte zu zackiger Musik, wie hart und gedrillt es ist. Die Männer hingegen schwebten im Tutu zu sanften Harfenklängen auf die Bühne und bewiesen im Ballett wahre Grazie.

Mit nur zwei Perücken, drei ausgefallenen Anzügen und vier Akkorden sorgten „Die Chaoten“ für Stimmung.

Den Abschluss bildeten „Die Chaoten“, die mit einem Medley zeigten, dass man aus vier Akkorden alles rausholen kann. Beim Gala-Cover „Schützenfest feiern“ stand dann der ganze Saal auf den Stühlen und sang beherzt mit.

Von Dennis Tesch

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