Wittingen: St. Stephanuskirche führt Gemeindebeirat mit feierlichem Gottesdienst ein

Breitschaft zum Ehrenamt

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Für sechs Jahre wurde gestern der Gemeindebeirat in der neuen Besetzung in sein Amt berufen. Dass der Start Impulse verleihen möge, wünschte Pastorin Meike Drude (links), und dass auch die neuen Mitglieder ihren Glauben in die Gemeinde hineintragen mögen.

Wittingen. Im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich in ihre Ämter eingeführt wurden die Mitglieder des Gemeindebeirates am Sonntag in der St. Stephanuskirche zu Wittingen.

Pastorin Meike Drude begrüßte die neuen Mitglieder, hieß sie willkommen und dankte ihnen für die Bereitschaft, aktiv in der Gemeinde mitzuarbeiten. Das Amt sei ein Bekenntnis, ehrenamtlich tätig sein zu wollen.

Zuvor hatte sie Heidemarie Blaue, Ursula Simon, die über etliche Jahre Vorsitzende war, und Arnd Lücke aus dem Amt des Gemeindebeirates verabschiedet. Sie hob die Verdienste der Scheidenden hervor und entließ sie mit einem Segen. Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Astrid Schach, überreichte zum Abschied Blumen und ein Präsent an Ursula Simon.

Pastorin Meike Drude hielt die Predigt.

Pastorin Drude bezeichnete den Gemeindebeirat als ein Bindeglied zwischen der Gemeinde und dem Kirchenvorstand sowie dem Pfarramt. Diese Einrichtung stehe für besondere kirchliche Angebote und die Mitwirkung der Kirche bei öffentlichen Veranstaltungen. Meike Drude nannte als Beispiele die Offene Kirche und den Weihnachtsmarkt. Zudem sei der Beirat stets von Mitgliedern der Gemeinde ansprechbar und könne innerhalb der Kirchengemeinde beraten und vermitteln.

Neu im Gemeinderat sind Angela Meyer, Edda Kisser, Christine Dehning, Olga Kuk und Sabine Schulze. Neben Astrid Schach, Pfarrer Martin Berndt, Meike Drude und Kantorin Imke Weitz sowie dem Küster Waldemar Maier gehören dem Gremium Anke Beust, Hilke Dannheim, Giesela Dorn-Döpke, Heike Nordmann und Birgit Soltau an.

Der Gottesdienst am ersten Sonntag nach Ostern, „Quasimodogeniti – wie die neugeborenen Kinder“, oft auch Weißer Sonntag genannt, stand ganz im Zeichen der Osterbotschaft. Die Geschichte vom ungläubigen Thomas, der an die Auferstehung Jesu nur glauben will, wenn handfeste Beweise geliefert werden, die Erscheinung des Herrn der Maria aus Magdala und den Jüngern aus Emmaus ließ die Gemeinde das Lied „Christ ist erstanden“ folgen.

Pastorin Drude hob hervor, dass Ostern ohne Himmelfahrt und Pfingsten nicht denkbar sei; denn die Botschaft der Auferstehung sei ohne den Heiligen Geist nicht zu begreifen.

Von Horst Michalzik

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