Breitband bald überall?

Schnelle Internetverbindungen sollen noch bis zum 30. November in Teschendorf, Schneflingen und Boitzenhagen Realität werden. Förderung vorausgesetzt, sollen weitere „weiße Flecken“ im Stadtgebiet demnächst geschlossen werden.

Wittingen - Von André Pohlmann. „Weiße Löcher“ in der Versorgung mit schnellen Internetverbindungen auf dem Gebiet der Stadt Wittingen sollen demnächst flächendeckend geschlossen werden. Um von Transvaal bis Lüben und von Zasenbeck bis Wunderbüttel eine leistungsfähige Breitbandversorgung zu gewährleisten, will man weitere Fördertöpfe anzapfen, erklärt Wittingens Vize-Verwaltungschef Peter Rothe im Gespräch mit dem IK.

Nachdem der Verwaltungsausschuss der Stadt in seiner Sitzung am Donnerstag den Auftrag für die Schaffung einer Breitbandversorgung per Funk für die Ortschaften Boitzenhagen, Schneflingen und Teschendorf bestätigte, sei der Auftrag bereits am Freitag an die Firma LanSpot ergangen. Möglich geworden war der Lückenschluss, nachdem die Stadt die Zusage bekommen hatte, dass das Vorhaben nach der GAK-Richtlinie (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz), gefördert werde (das IK berichtete). Anders als im Konjunkturpaket II, aus dem die Verbesserung der Breitbandversorung im Wittinger Hafen gefördert wird, werden hier auch Projekte mit kleinerem Umfang berücksichtigt. Bis zum 30. November soll die neue Verbindung stehen, denn dann endet die Abrechnungsfrist für die Förderung.

Dieses vom Landwirtschaftsministerium aufgelegte Förderprogramm schließt die berechnete Deckungslücke für einen wirtschaftlichen Betrieb der Internet-Versorgung zu 90 Prozent. Von dem berechneten Betrag von 53 000 Euro hat die Stadt Wittingen so nur noch einen Eigenanteil von 2800 Euro zu tragen, erläutert Rothe. Die Sendeantenne werde auf dem Silo in Ohrdorf ihren Platz finden. Angesichts der Antragsfülle habe man mit der Förderung nach der vergleichsweise großzügigen GAK-Richtlinie kaum gerechnet, so Rothe. Jetzt will man versuchen, auch für die verbliebenen weißen Flecken im Stadtgebiet eine Lösung zu finden. Zunächst wird dazu die Deckungslücke und damit der Förderbedarf berechnet.

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