Feuer bei Butting: Gutachten nennt drei Szenarien

Brandursache bleibt unklar

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Die Rauchwolken des Brandes am 11. August waren aus vielen Orten im Nordkreis zu sehen.

bo Knesebeck – Knapp fünf Monate nach dem Großfeuer bei Butting bleibt offen, was die Ursache für den Brand einer Produktionshalle war. Polizeisprecher Thomas Reuter bestätigte auf IK-Anfrage Meldungen, wonach auch ein LKA-Gutachten keinen endgültigen Aufschluss gibt.

Das Gutachten habe die Gifhorner Polizei zwischen Weihnachten und Neujahr erreicht. Schweißarbeiten durch eine Fremdfirma, eine Starkstromleitung, ein technischer Defekt an einer Lüftung – das sind den Ermittlungen zufolge die drei möglichen Ursachen des Feuers am 11. August. Mit diesem Resultat muss sich nun die Staatsanwaltschaft Hildesheim befassen. Möglich, dass das Verfahren eingestellt wird, weil es kein eindeutiges Ergebnis gibt.

Interessant ist die Verursacher-Frage auch für die Stadt Wittingen, die den Feuerwehren im Herbst 107 000 Euro für beschädigte Ausrüstung zur Verfügung stellen musste und im Dezember noch einmal 27 000 Euro nachschoss. Die Gesamtsumme der Kosten im Zusammenhang mit dem 11. August kann noch steigen, die Prüfungen sind nicht abgeschlossen.

Bei Butting läuft derweil der Abriss der vom Feuer zerstörten Halle. Wie es an selber Stelle weitergeht, ist nach Angaben des Unternehmens noch offen.

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