Gifhorner Kripo ermittelt nach Großbrand im Wittinger Hafen

War es Brandstiftung?

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Am nächsten Tag zeigte sich das Ausmaß des Schadens: verkohlte Kartoffelkisten und eine erheblich beschädigte Wand der Lagerhalle. Bis 1.30 Uhr waren die Wehren im Einsatz.

Wittingen. Zwar rückte die Kripo noch am Freitagabend an, konnte aber die Lagerhalle, die bei einem Brand im Wittinger Hafen erheblich beschädigt worden war, aus Sicherheitsgründen nicht betreten.

Das wollen die Beamten des Fachkommissariats der Gifhorner Polizei am heutigen Montag tun.

Dann wird es darum gehen, die Ursache des Großbrandes und die genaue Schadenshöhe zu ermitteln. Nach ersten Schätzungen sollen es mehrere hunderttausend Euro sein.

Das Feuer hatte, wie berichtet, für einen Großeinsatz der Wittinger Feuerwehren gesorgt. Als die ersten Einsatzkräfte, die um 21.17 Uhr alarmiert worden waren, am Brandherd eintrafen, standen Kartoffelkisten, die hinter der Halle gelagert wurden, in hellen Flammen. Wie das Feuer entstanden ist, kann sich die Feuerwehr nicht erklären. Ob es sich um Brandstiftung handeln könnte, weiß man nicht, die Feuerwehr kann sich aber auch nicht erklären, wie das Feuer entstanden sein könnte. Durch die starke Hitzeentwicklung hatte sich die Blechwand der Halle verzogen, so dass das Feuer auf in der Halle abgestellte Maschinen und dort ebenfalls gelagerte Kartoffelkisten übergreifen konnte.

Erschwert wurde die Arbeit der Feuerwehren durch eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage. „Die stand unter Strom“, erklärte Oliver Gose, Einsatzleiter am Freitagabend, auf Nachfrage des IK und revidiert die Zahl der Einsatzkräfte nach oben: 110 Feuerwehrmänner und -frauen aus den Wehren Wittingen, Glüsingen, Gannerwinkel, Lüben, Erpensen, Knesebeck, Vorhop sowie Hagen-Mahnburg und Stadtbrandmeister Heinrich Kruse waren im Einsatz.

Von Walter Manicke

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