275 Brandschützer im Blaurock

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Viele Stunden Ehrenamt für die Hankensbütteler Feuerwehr (v. l.): Stellvertretender Kreisbrandmeister Martin Nagel, Jacklin Krösche, Simon Blödow, Pierre Czocholewski, Torben Buse, Marco Göttel, Hinric Elvers, Heinz Schulze, Frank Imort, Andreas Taebel, Christian Petersen. Vorne: Günter Kopmann, Gerhard Luttermann und Wilhelm Weber.

Hankensbüttel – Von Benjamin Post. Die Freiwilligen Feuerwehr hat in mehreren Bereichen einen Zuwachs zu verzeichnen. Die Brandschützer zählen mehr Mitglieder als im Vorjahr, die Jugendwehr wächst, aber auch mehr Einsätze mussten die Kameraden leisten. Die Bilanz der Brandschützer aus 2010 wurde bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Café Schmidt von Ortsbrandmeister Hinric Elvers vorgetragen.

Im Vorjahr waren es noch 49 Einsätze, in 2010 wurde die Hankensbütteler Wehr 58 Mal zum Einsatz gerufen. Im vergangenen Jahr mussten die Brandschützer 44 Mal zu Brandeinsätzen ausrücken, 14 Mal wurden die Kameraden zu technischen Hilfeleistungen gerufen. „Der Schaden konnten in den meisten Fällen gering gehalten werden“, sagte Elvers. Als besonderen Einsatz hob er den Heuballenbrand in Steimke im hervor. Dieser Brand hielt die Wehr einige Tage in Trab.

Die Kameraden waren ohnehin stundenlang im Einsatz im vergangenen Jahr. Die Feuerwehrleute – derzeit zählt die Wehr 275, in 2009 war es einer weniger – leisten 3666 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit. Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel, der als Mitglied der Wehr auch im Blaurock erschien, zeigte auf, dass somit jeder der Mitglieder 65 1/2 Stunden pro Jahr im Einsatz ist. Das sei „aller Ehren wert“.

Das Mitgliederplus von 28 auf 30 bei der Jugendfeuerwehr stellte er zudem heraus: „Das ist gut“. Die Jugendlichen sind im Durchschnitt 13,5 Jahre jung. Jugendwartin Kerstin Schulze wurde von den Kameraden für drei Jahre im Amt bestätigt. Ihre Arbeit sei „hoch anzuerkennen“, lobte Elvers die Jugendchefin. „Die jungen Mitglieder sind unsere Zukunft“, pflichtete ihm der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Imort bei.

Lob für den Einsatz der Wehr kam auch von Hankensbüttels Bürgermeisterin Beate Harms. „Das ist eine Wahnsinn-Leistung“, würdigte sie den Einsatz der Mitglieder. „Sie werden nachts aus wunderschönen Träumen gerissen und in Alpträume gebracht“, merkte Harms an.

Für die Einsätze der Wehr könnte es bald auch technische Unterstützung geben. Ein neues Tanklöschfahrzeug soll her. Gespräche mit der Samtgemeinde hätten begonnen, berichtete Elvers. „Dem müssen wir uns stellen, auch wenn es finanziell weh tut“, so Taebel zur der geplanten Investition für die Brandschützer.

Die Ehrungen und Beförderungen bei der Jahreshauptversammlung nahm der stellvertretende Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Nord, Martin Nagel, vor. Drei langjährige Mitglieder wurde ausgezeichnet. Zudem sind fünf Nachwuchskräfte sind bei der Hankensbütteler Feuerwehr befördert.

Weitere Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr Hankensbüttel gibt es unter http://www.feuerwehr-hankensbüttel.de im Internet.

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