Einsatzreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Radenbeck

20 Brände und diverse Unfälle

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Geehrte, Beförderte und neu in die Radenbecker Wehr aufgenommene Feuerwehrleute mit Führungskräften aus Stadt- und Kreisfeuerwehr.

hu Radenbeck. 20 mal musste die Radenbecker Feuerwehr im abgelaufenen Jahr zu Brandeinsätzen im Ort oder in der Umgebung ausrücken – diese Bilanz zog Ortsbrandmeister Frank Kastenhuber jetzt bei der Jahreshauptversammlung.

Beim Brand in einer Radenbecker Tischlerei musste ein Feuerwehrmann wegen Rauchvergiftungen behandelt werden.

Gefragt war die Ortswehr auch bei Stoppelbränden, bei Feuer auf dem Truppenübungsplatz Ehra-Lessien sowie bei Bränden in Boitzenhagen und Zasenbeck. Gemeistert wurde auch der Sandsack-Einsatz bei Zasenbeck, durch den ein nach einem Verkehrsunfall mit Chemikalien kontaminierter Teich vor dem Überlaufen bewahrt wurde. Die Radenbecker Wehr wurde auch zu 12 technischen Hilfeleistungen gerufen, darunter fünf schwere Unfälle, die teilweise tödlich endeten. Eine weitere Aufgabe war die Beseitigung von Sturmschäden in und um Radenbeck.

Zudem kam die Ortswehr im Jahr 2013 auf insgesamt 2480 Stunden Übungsdienst und 380 Stunden Gerätedienst. Derzeit gehören 43 aktive Feuerwehrleute zum Team. Als neue Feuerwehrkameraden wurden jetzt Eike Banse, Maximilian Kröger, Antje Heine und Christopher Franke (mit absolvierter Truppmannausbildung) aufgenommen.

Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrte Kreisbrandmeister Willi Aldinger die Feuerwehrleute Helmut Bock, Heinz-Joachim Osenroth und Helmut Schulz mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen der Feuerwehr. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Andreas Schulz ausgezeichnet. Anschließend berichtete Aldinger über Aktuelles aus dem Feuerwehrwesen im Landkreis Gifhorn, dessen Kreis-Feuerwehrverband 103 Wehren angehören. Die Digitalalarmierung wird demnach weiterhin ausgebaut. Zum Truppenübungsplatz Ehra gab er bekannt, dass dieser nun für jedermann gesperrt sei.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Michael Engel berichtete über Angelegenheiten der Wittinger Stadtfeuerwehr. Die Wehr in Radenbeck wird demnächst mit einem neuen HLF 20 Feuerwehrfahrzeug ausgestattet – was aufgrund des fortgeschrittenen Alters des jetzigen LF8 als dringend notwendig gilt. Engel übernahm auch die Beförderungen von Heinrich Franke zum Oberlöschmeister, von Kai Osenroth, Julian Schulze und Robert Schrieber zum Löschmeister, von Martin Gietz zum Oberfeuerwehrmann und von Kirsten Heine zur Oberfeuerwehrfrau.

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Brandes und Plastaus Ortsvorsteher Eckhard Behn dankten der Ortswehr für ihren Einsatz und wünschten für 2014 weniger Einsätze.

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