Zwischen Wunderbüttel und Eutzen: Verursacher kam am Vatertag

Bienenvolk durch Vandalismus zerstört

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Heinrich Meinecke am Ort des Geschehens.

rl Knesebeck/Eutzen/Wunderbüttel. Heinrich Meinecke aus Knesebeck ist sauer. Der Imker trauert um ein Bienenvolk, das am Vatertag einfach umgestoßen wurde. „Die meisten Bienen sind tot, fast alle Zargen und viele Rähmchen zerbrochen. Auch die teure inselbegattete Königin ist tot“, erzählt er.

Meinecke schätzt den Schaden auf rund 450 Euro, nicht eingerechnet der Verlust an Honig und der Kauf einer neuen Königin. Der 82-Jährige besitzt insgesamt 15 Wirtschaftsvölker, davon stehen derzeit einige an einem Rapsfeld gleich neben dem Wirtschaftsweg zwischen Eutzen und Wunderbüttel.

Der größte Teil des betroffenen Bienenvolkes ist tot.

Die Polizei war vor Ort und hat den Schaden aufgenommen. Der Imker hat aber noch keine Anzeige erstattet und will dem Verursacher noch eine Chance geben, sich zu melden: „Der Vorgang wurde aufgenommen. Sollte sich die betreffende Person nicht umgehend bei mir melden, werde ich aber Anzeige erstatten.“ Meinecke ist unter (05834) 717 oder (0171) 6388713 zu erreichen.

Erst vor wenigen Wochen waren von einem Bienenstand neben der Blaubeerplantage an der K 29 zwischen Knesebeck und Transvaal fünf Bienenkästen gestohlen worden. Bis heute sind die Kästen verschwunden. Ein Verursacher konnte nicht ermittelt werden. Für den Knesebecker Hobbyimker Markus Weber bleibt ein riesiger Schaden.

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