„Bereicherung für Gifhorn“

Frank Werner, Besitzer des Morada-Hotels Isetal, hat die ersten Pläne für sein Ferienhausgebiet fertig. Südlich verläuft die B 188, links befindet sich die neue Klinik.

Gifhorn. Im Zuge des Sozial- und Gesundheitscampus, der derzeit in Gifhorn an der Bromer Straße (B 188) am Entstehen ist, plant Frank Werner, Besitzer des Morada-Hotels Isetal, ein Ferienhausgebiet. Dieses soll zwischen dem neuen Klinikum und dem bestehenden Hotel entstehen. Frank Werner hat nun bei der Stadt Gifhorn schriftlich die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein Ferienhausgebiet an der Ise gestellt sowie einen ersten Vorentwurf zukommen lassen. Von Carola Peiser

Dem Projekt positiv gegenüber steht Gifhorns Bürgermeister Manfred Birth: „Das ist eine Bereicherung für die touristischen Aktivitäten. Für uns ist es wichtig, dass wir noch ein Hotel der gehobeneren Klasse bekommen.“ Eine in Auftrag gegebene CIMA-Studie habe gezeigt, dass in Gifhorn ein weiteres Hotel von Nöten sei, nur habe sich kein Investor gefunden. Nun freut sich der Bürgermeister, dass Gifhorns nördlicher Eingangsbereich ebenfalls mit dem Bau optisch aufgewertet wird.

Laut Entwurf wird das Plangebiet rund 18,7 Hektar umfassen. Der Großteil des Areals befindet sich bereits im Besitz des Investors. Geplant sind ein Hotel der gehobenen Klasse mit rund 150 Zimmern und Suiten sowie 46 Ferienhäuser mit insgesamt 92 Ferienwohnungen für zwei bis sechs Personen. Das zentral stehende Hotelgebäude, das in drei- bis viergeschossiger Bauweise geplant ist, wird von einzeln stehenden Ferienhäusern umgeben.

Geplant ist eine zweigeschossige Bauweise mit einer Traufhöhe von bis zu sechs Meter Höhe. „Meinen Informationen nach ist kein so genanntes Spaßbad geplant. Was im Hotel geschaffen wird, ist dann Sache des Investors, “, sagt Birth.

Die Außenanlagen sollen sich in das Bild der Landschaft mit Dünen, Heideflächen, Teichen in unterschiedlicher Größe und Gehölzpflanzen einfügen. Durch die Dünenlandschaft werden Straßen sowie Fuß- und Radwege führen. Parkplätze für Pkw und Busse sind im Eingangsbereich vorgesehen. Verkehrlich angebunden werden soll die Anlage an die neue Kreuzung an der Bundesstraße 188 über den Sozial- und Gesundheitscampus.

Gemeinsam mit dem Investor sind im Rahmen der Bauleitplanung noch einige Fragen zu klären, bevor ein B-Plan entwickelt werden kann. Wichtige Themen sind dabei eine Prognose der Wirtschaftlichkeit, die Betriebsart, bauliche Abstände zur B 188 sowie Lärm- und Umweltschutz. „Nach Vorstellungen von Herrn Werner soll die Anlage in den nächsten zwei bis drei Jahren entstehen. Nach der F- und B-Planänderung könnte es ja kurzfristig losgehen“, erläutert Birth gegenüber dem IK. Erste Beratungen sollen zunächst im Gamsener Ortsrat am 24. August und am 13. September im Ausschuss für Planung und Umwelt der Stadt Gifhorn erfolgen.

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