Gelände wird eingezäunt

2 G beim Wittinger Martinimarkt am 10. und 11. November

Martinimarkt 2019 in Wittingen.
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Hohes Verkehrsaufkommen beim Martinimarkt 2019: Dieses Jahr sind wegen Corona deutlich weniger Stände am Start, doch der Autoscooter soll auch wieder mit von der Partie sein.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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Wittingen – Action in der Altstadt – das soll in Wittingen kommende Woche trotz der Pandemie geboten werden: Vertreter der Stadtverwaltung und der Schausteller haben am 2. November bei einem Ortstermin die Planungen für den Martinimarkt verfeinert. Der geht am 10. und 11. November angesichts der Corona-Bedingungen in abgespeckter Form über die Bühne. Und mit Einlasskontrolle.

Denn auf dem Wittinger Martinimarkt gilt in diesem Jahr die 2 G-Regel. Ein negativer Test reicht also nicht, Besucher müssen doppelt geimpft oder genesen sein. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können ohne Nachweis das Veranstaltungsgelände betreten. Das komplette Gelände wird eingezäunt, am Eingang kontrollieren Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Schausteller die Einhaltung von 2G. Im Areal selbst gibt es dann keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot.

Weil die zusätzlich nötige Logistik Geld kostet, wird auch 1 Euro Eintritt verlangt, wie Franziska Gottschalk und Andrea Löffler aus der Kultur-Abteilung des Rathauses erläutern. Den Euro zahlen auch Minderjährige, jedes Kind bekommt aber einen Coupon für 50 Cent Nachlass bei einem Fahrgeschäft seiner Wahl. Dieser Coupon kann ausschließlich am Donnerstag eingelöst werden.

Der Martinimarkt öffnet seine Tür am 10. und 11. November jeweils von 11 bis 22 Uhr. Das eingezäunte Gelände wird sich im Bereich des Marktplatzes und der Fulau befinden, der Eingang im Bereich der Firma Eggers. 14 Stände werden geboten, darunter ein Kinderkarussell, ein Auto-Scooter, der Air-Racer, ein Kettenkarussell und das Entenangeln. Dazu gibt’s eine Auswahl an Essen und Trinken, von Wittinger Bier über Fisch, Pferdewurst und Pizza bis hin zu Crepes und Süßigkeiten.

Unter Normalbedingungen gab es früher fast 40 Stände, das sei unter den gegebenen Umständen nicht möglich, bedauert Gottschalk. An den Vorbereitungen für diesen besonderen Martinimarkt sind neben dem Team aus dem Rathaus auch der Bauhof und der Hankensbütteler Thorsten Wilkens beteiligt, der die Stadt zum wiederholten Mal als Koordinator unterstützt.

Wegen des Martinimarktes hat die Stadt beim Landkreis Straßensperrungen und eine geänderte Verkehrsführung in der Innenstadt beantragt. Von Dienstagvormittag bis Freitagmittag soll in der Woche vom 8. bis 12. November Folgendes gelten:

• Die Straße am Markt bleibt für die Durchfahrt ebenso gesperrt wie die Fulau zwischen Wittpennig und Bäckerei Meyer.

• Die Lange Straße bleibt frei, wird aber aus östlicher Richtung zur Einbahnstraße, vom Kino bis zur Poststraße. Von dort fließt der Verkehr über die Junkerstraße ab. Die kann entgegen der üblichen Einbahnstraße auch bis zum Parkplatz beim Treffpunkt Henri befahren werden.

• Aus westlicher Richtung (Kaisers Eck) wird die Lange Straße in Höhe des Reisbüros gesperrt, der Verkehr fließt von dort über die Neue Straße.

Anwohner sollen von der Stadt gesondert über die Änderungen informiert werden.

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