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Baustelle an der Landesgrenze bis ins Frühjahr

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Von: Holger Boden

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Eine Absperrbake steht vor der Zufahrt zum Reddigauer Weg bei Erpensen.
Hier geht’s nicht durch, und das bleibt bis Februar oder März so: Baustelle an der Landesgrenze. © Boden, Holger

Erpensen/Reddigau – Eigentlich sollte bis zum 16. Dezember alles fertig sein – doch nun hat die ausführende Firma der Stadt Wittingen mitgeteilt, dass die Sanierung des Reddigauer Wegs bei Erpensen pausiert und voraussichtlich erst im Februar oder März beendet wird. So lange bleibt die Verbindung über die Landesgrenze gesperrt.

Wie die Baufirma Galeiwa jetzt der Abteilung für Tiefbau im Wittinger Rathaus mitgeteilt hat, ist der Asphalteinbau am Reddigauer Weg bei Temperaturen bis minus 12 Grad und zu erwartenden Niederschlägen witterungsbedingt nicht mehr möglich gewesen. Ein fachgerechter Einbau könne unter den Umständen nicht gewährleistet werden. Der Boden, der bis zu 40 Zentimeter tief gefroren sei, benötige eine längere Auftauphase. Im Schreiben an die Stadt heißt es zudem: „Da die Mischwerke traditionell Mitte der 51. Kalenderwoche ihre Produktion einstellen und durch die jährlich geplanten Winterreparaturen erst wieder Mitte Februar/Anfang März 2023 öffnen, ist dann erst ein weiterer Einbau möglich.“

Das Unternehmen hat die Baustelle gestern winterfest gemacht, die Straße bleibt gesperrt. Die Tiefbau-Abteilung betont, dass eine Missachtung der Sperrung keine gute Idee wäre: Die mineralisch befestigte Oberfläche sei „lediglich das Feinplanum, auf dem der Asphalt später aufgebaut werden muss“. Das Überfahren dieser Schicht könne zu Spurrillen führen, die später wieder nachgearbeitet werden müssten. Das wiederum würde zusätzliche Kosten verursachen – und die könnten an den Verursacher weitergeleitet werden.

Damit könnte es doppelt teuer werden: Denn wie Rick Thaysen von der Tiefbau-Abteilung ergänzt, kann das Durchfahren einer abgesperrten Baustelle polizeilich mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro geahndet werden.

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