Fläche an Verlängerung der Bunzlauer Straße neu im Gespräch / Auch Aschhorstweg im Blick

Bauland nahe der Nachtweide?

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Die Verlängerung der Bunzlauer Straße: Links davon ist dem Ortsbürgermeister eine Fläche als Bauland vorgeschlagen worden. Um die Schlaglöcher will der Ortsrat sich auch kümmern. 

Wittingen. Seit Jahren rufen viele Akteure der Wittinger Politik nach neuem Bauland – doch der Prozess war bislang zäh.

Kommt nun neue Bewegung in die Diskussion? Nach Angaben von Ortsbürgermeister Matthias Rönneberg (CDU) bringt ein Grundbesitzer nun eine Fläche in der Nähe der Nachtweide ins Gespräch.

„Ich bin persönlich angesprochen worden“, sagt Rönneberg. Bei dem Areal handele es sich um die Fläche westlich der Verlängerung der Bunzlauer Straße. Der Ortsbürgermeister schätzt, dass das Gebiet 15 Bauplätze ergeben könnte. Amtlich ist das freilich noch nicht: Die betreffende Fläche müsste nun in den politischen Prozess eingespeist und per Bauleitplanung für eine Wohnbebauung freigegeben werden.

Rönneberg und Thomas Lemke (Grüne), der im Ortsrat mit der CDU zusammenarbeitet, würden es gemeinsam mit ihrer Gruppe begrüßen, wenn über die aktuell geplanten Grundstücke an der Kakerbe-cker Straße hinaus (das IK berichtete) weiteres Bauland in Wittingen erschlossen wird. „Wir wollen gern ein vielfältiges Angebot vorhalten“, sagt Lemke.

Eine zweite Fläche, die beide ins Auge gefasst haben, liegt südlich vom Aschhorstweg. Gleich nebenan liegt das perspektivische Baugebiet Steinhaufenacker II, dessen Erschließung sie favorisieren würden: „Das hätte für uns erste Priorität“, sagt Rönneberg, „aber das ist noch ergebnisoffen.“

Gesetzt ist für CDU und Grüne, dass jedes neue Baugebiet im Rahmen der ökologischen Baulandentwicklung ausgewiesen wird – so, wie es derzeit an der Kakerbecker Straße geplant ist. Lemke legt zudem Wert darauf, dass in naher Zukunft auch ein Baulückenkataster vorliegt, mit dem sich möglicherweise weitere Parzellen erkennen lassen, die für eine Bebauung in Frage kommen. Die FWG hatte solch ein Kataster schon vor einigen Jahren gefordert.

Von Holger Boden

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