Forderungen danach sind zum Teil Jahrzehnte alt

Wittingen-Zasenbeck: Bald Radweg an B 244? Bürger können mitreden

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Für viele Bürger in Zasenbeck, Ohrdorf und Suderwittingen wäre ein Radweg nach Wittingen höchst willkommen.

Wittingen/Zasenbeck – Anrainer der B 244 zwischen Zasenbeck und Wittingen dürfen sich nun ernsthafte Hoffnungen darauf machen, dass an ihrer Bundesstraße demnächst doch mal ein Radweg gebaut wird. Die Forderungen danach sind zum Teil Jahrzehnte alt.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel hat jetzt das Planfeststellungsverfahren für die rund zehn Kilometer lange Verbindung eingeleitet. Das bedeutet auch, dass die Öffentlichkeit an den Planungen beteiligt wird: Unterlagen dazu liegen vom 7. Oktober bis 6. November im Wittinger Rathaus zur Einsichtnahme aus. Bis zum 20. November können dann Einwendungen gegen die Pläne vorgebracht werden. Auch Träger öffentlicher Belange werden ihre Stellungnahmen zu dem Vorhaben abgeben.

Weil noch keiner weiß, ob es viele Eingaben geben wird (und wenn ja, welcher Art diese sind), ist es für die Wolfenbütteler Planer schwer, einen möglichen Termin für einen Baubeginn zu prognostizieren. „Wir müssen schauen, was an Einwendungen kommt“, sagt Behördenchef Bernd Mühlnickel. Im Laufe des weiteren Verfahrens wird es einen Erörterungstermin geben, bei dem dann über Kritikpunkte gesprochen werden kann. Je nachdem, wie viele Einwände die Planer abarbeiten müssen, kann es mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens schnell gehen oder lange dauern. Üblich wäre etwa ein Jahr, doch im konkreten Fall will sich Mühlnickel lieber nicht festlegen: „Das wäre ein Blick in die Glaskugel. Manchmal führt man in solchen Verfahren lange Diskussionen darüber, auf welcher Straßenseite der Radweg verlaufen soll.“

Den Grunderwerb für den Radweg hat die öffentliche Hand noch nicht getätigt.

VON HOLGER BODEN

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