Vielversprechendster Ermittlungsansatz hat sich damit zerschlagen

Babyleiche von Knesebeck: Gewebeprobe liefert "keine neuen Erkenntnisse"

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Anfang März war an dieser Stelle bei Knesebeck eine Babyleiche entdeckt worden. Eine Gewebeprobe brachte nun keine neuen Erkenntnisse.

bo Knesebeck/Gifhorn. Ziemlich genau vier Monate nach dem Fund einer Babyleiche bei Knesebeck (das IK berichtete) hat sich eine Hoffnung der Gifhorner Kripo zerschlagen.

Das Ergebnis zur Analyse einer Gewebeprobe liegt jetzt vor, und laut Polizeisprecher Thomas Reuter hat der Befund „keine neuen Erkenntnisse“ geliefert. Der vielleicht vielversprechendste Ermittlungsansatz hat sich damit zerschlagen. 

„Wir sind damit auf dem gleichen Stand wie vorher“, sagt Reuter. Zu den Akten gelegt ist der Fall aber nicht, zumal nach wie vor ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden kann. Mitarbeiter der Gifhorner Polizei arbeiten noch Hinweise und mögliche Spuren ab, zuletzt sei in dieser Hinsicht von außen aber „nicht Verwertbares mehr gekommen“, so Reuter. Klar ist: In derselben Intensität wie in den ersten Wochen nach dem Fund kann der Vorgang nicht mehr bearbeitet werden. 

Das tote Baby war am 4. März bei einer Müllsammelaktion südlich von Knesebeck gefunden worden. Am 15. März wurde der kleine Leichnam auf dem Friedhof des Ortes beigesetzt.

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