Knesebeck: Bei Neugestaltung sollen drei Halteplätze entstehen

Knesebeck: Bei Bahnhof-Neugestaltung sollen drei Halteplätze entstehen

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Der Bahntakt wird nicht auf die Busse abgestimmt werden – doch Fahrgäste sollen am Knesebecker Bahnhof Umsteigemöglichkeiten bekommen.

Knesebeck – Neuer Zwischenschritt in der Knesebecker Bushaltestellen-Diskussion: Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofs und des umliegenden Areals sollen dort drei Halteplätze für Busse geschaffen werden.

Der Knesebecker Ortsrat und der städtische Wirtschaftsausschuss folgten mit einer entsprechenden Empfehlung jetzt einem Antrag der FWG.

FWG-Chef Dr. Thomas Weiland argumentierte, dass die Umgestaltung „weitsichtig“ so vorgenommen werden solle, dass am Bahnhof künftig Umsteigeverkehre von Bus zu Bus möglich sind: „Dort gehören sie hin.“ Perspektivisch sei auch wünschenswert, mit Hilfe der Halteplätze Bus und Bahn besser zu verzahnen.

Walter Schulze (Ohrdorf, CDU) verwies in der Ausschuss-Sitzung darauf, dass nach Angaben der VLG „mit Sicherheit“ kein Knotenpunkt für Bus und Bahn in Knesebeck entstehen werde, dafür sei Wahrenholz vorgesehen. Es werde also beim Wechsel zwischen den beiden Verkehrsmitteln in der Regel zu Wartezeiten kommen. Weiland betonte, es gehe ihm in erster Linie um das Umsteigen von Bus zu Bus: „Wir sollten gewappnet sein, falls der Arbeitskreis die Umsteigeverkehre an den Bahnhof legt.“

Der Arbeitskreis ist das Gremium, das in Knesebeck über die künftige Haltestellen-Landschaft diskutieren soll – und vor allem über die Frage, ob weiterhin auch Busse an der Grundschule halten. Damit verknüpft ist aber auch die Einrichtung eines Punktes für Umsteigemöglichkeiten. Der soll nach aktueller Beschlusslage an der Mittelstraße liegen, worauf im Ortsrat auch SPD-Mann Hans-Heinrich Koch hinwies. Das ist aber bekanntlich umstritten. Würde die neue Empfehlung zum Beschluss erhoben, wären die Pläne in der Ortsmitte in der bisherigen Form vermutlich hinfällig.

Für die Stadt ist nun die Frage, ob für drei Bushalteplätze am Bahnhof nun auch Fördergelder fließen. Eckhard Meyer (CDU) regte an, auch ein W-Lan-Angebot am Bahnhof zu prüfen.

VON HOLGER BODEN

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