Woran sind die Frauen in Wittingen gestorben?

Armbrust-Fall: Ermittlungsergebnisse lassen auf sich warten

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Nach dem Tod zweier 35 und 19 Jahre alter Frauen vor knapp vier Wochen in Wittingen scheint noch immer nicht klar, woran die Frauen gestorben sind. 

Wittingen/Passau – Woran sind vor rund vier Wochen zwei Frauen in einer Wohnung an der Wittinger Junkerstraße gestorben? Wann genau? Und warum? Diese Fragen sind weiterhin offen, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hildesheim dauern an.

Ursprünglich war für diese Woche mit Ergebnissen gerechnet worden, die gibt es aber noch nicht, wie die Sprecherin Christina Pannek gestern auf IK-Anfrage bestätigte. Der Fall hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht, denn die zwei Leichen lagen am 13. Mai in der Wohnung einer Wittingerin (IK berichtete), die am 11. Mai tot in einem Pensionszimmer in Passau gefunden wurde – zusammen mit einer weiteren Frau und einem Mann. Alle drei waren durch Armbrustschüsse gestorben.

Im Wittinger Fall wird über Gift als Todesursache spekuliert – bestätigt ist das nicht. Bekannt ist nur, dass die Ermittler diese Möglichkeit per toxikologischem Gutachten prüfen. Bisher ist auch nicht bekannt, was in dem Testament steht, das bei zwei der Toten in Passau gefunden wurde. In der Donaustadt rechnet man frühestens übernächste Woche mit einem Abschlussbericht.

Erklärungen zur Dauer der Ermittlungen oder eine Einschätzung, wann diese in Hildesheim abgeschlossen werden könnten, wollte Pannek nicht geben.

VON HOLGER BODEN

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