Landtechnik-Werkstatt für 2,5 Millionen Euro / Erweiterung schon im Blick

Agravis eröffnet am Wittinger Hafen

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Am Wiesendamm im Wittinger Hafen ist in elf Monaten der Gebäudekomplex entstanden. 

Wittingen – Mit einem Empfang in der Werkzeughalle und einem steten Strom interessierter Besucher hat Agravis-Technik Heide-Altmark am Freitag am Wittinger Hafen eine neue Landtechnik-Werkstatt eröffnet. Damit hat das Unternehmen zum ersten Mal einen Standort in Wittingen.

Die Bauarbeiten dazu begannen im März 2018 und wurden im Januar 2019 abgeschlossen, berichtet der Leiter der Niederlassung, Wolfgang Staake, im Gespräch.

Niederlassungsleiter Wolfgang Staake (r.) und Geschäftsführer Henning Weinland-Wilken begrüßten die Gäste.

Auf einer verfügbaren Fläche von 2,4 Hektar haben Gebäude auf 1,2 Hektar Platz gefunden. Staake: „Wir haben uns eine Restfläche für eine mögliche Erweiterung erhalten.“ In seiner Begrüßung präzisierte er diese Aussage: Die Werkstatt sei meist voll belegt, wofür auch die guten Leistungen der Mitarbeiter dort sorgten. Somit ergebe sich bereits ein Platzproblem, und über neue Nutzflächen müsse nachgedacht werden.

Auf 20.000 Quadratmetern ist am Wiesendamm 4 eine Niederlassung mit Landtechnik-Werkstatt, Ersatzteil-Service und Verkaufsraum für Neu- und Gebrauchtmaschinen entstanden. Die Kosten für die Investition beliefen sich auf 2,5 Millionen Euro. Das Einzugsgebiet reicht vom Kreis Uelzen bis Diesdorf und vom Bereich Lüneburg bis in den Landkreis Gifhorn. 14 Fachleute kümmern sich um die Belange der Landwirtschaft in diesem Bereich, im Sommer sollen noch zwei Auszubildende dazukommen.

Der neue Standort gesellt sich zu den acht bisherigen in der Region, zu Winterfeld, Uelzen, Stendal, Schneverdingen, Bardowick, Königslutter, Hoheneggelsen und Celle und bietet wie sie den kompletten Service rund um die Hauptmarken Fendt, Lemken und Krone an. Am Freitag standen die Werkzeuge still und der Verkauf ruhte: Nach dem offiziellen Teil hatten alle Interessenten die Möglichkeit, sich über die technischen Fortschritte zu informieren. Vorgeführt wurde ein Spurführungssystem mit RTK (Real Time Kinematik), die Einsatzmöglichkeit von Drohnen in der Landwirtschaft, und für die jüngsten Besucher gab es einen Tretschlepper-Parcours sowie eine Hüpfburg.

VON HORST MICHALZIK

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