Dorfgemeinschaft dankt Ortsvorsteher Hans-Joachim Niemann – in dessen Fußstapfen sein Sohn tritt

Abschied nach 25 Jahren Dienst für Lüben

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Der neue Ortsvorsteher Joachim Niemann, sein Vorgänger Hans-Joachim Niemann, Joern Wolter und Sabine Sablottny.

Lüben. Hans-Joachim Niemann ist bei der Gemeindeabrechnung in Lüben offiziell als Ortsvorsteher verabschiedet worden. Der 2. stellvertretende Bürgermeister Joern Wolter würdigte seine Verdienste.

Niemann war von November 1991 bis Oktober 2016 Ortsvorsteher in Lüben. Als „verlängerter Arm der Verwaltung“ hat er sich in diesen 25 Jahren für alle Belange des Ortes stark gemacht. So ließ er beispielsweise seit Jahren keine Gelegenheit aus, den schlechten Zustand der K 17 zwischen Lüben und Stöcken anzuprangern. Nun, da er sein Amt in jüngere Hände legt, hat sich ein Erfolg eingestellt: Der Landkreis hat die K 17 auf seiner Prioritätenliste für die nächste Zukunft.

Weil er in fast allen Vereinen eingebunden war und aufgrund seines großen Engagements schaffte Niemann es, die Bewohner des Ortes bei allen Aktivitäten mitzunehmen und sie für Mitgestaltung zu begeistern – Wolter, selbst ein Lübener, richtete auch dafür „ein herzliches Dankeschön an unseren Achim“. Allseits geschätzt seien sein menschliches Geschick und seine Kompromissbereitschaft. So habe er immer wieder „Brücken zwischen Verwaltung und Ortschaft“ bauen können, etwa bei der Dorferneuerung, der Friedhofsgestaltung und dem Umbau des Gerätehauses.

Für den aus dem Amt geschiedenen Ortsvorsteher gab es neben einem Geschenk stehenden Applaus. Der Dank der Lübener richtete sich auch an seine Ehefrau Beate, die ihm bei seiner Aufgabe 25 Jahre zur Seite gestanden hat.

Das Amt des neuen Ortsvorstehers bekleidet seit November Joachim Niemann – er übernimmt das Amt von seinem Vater. Auch mit ihm werde es ein aktives Lübener Dorfleben geben, war man in der Versammlung überzeugt.

Sabine Sablottny wurde ebenfalls verabschiedet. Seit 24 Jahren schreibt sie die Protokolle auf den Abrechnungsveranstaltungen – und das mit einer Prise Humor. Für ihren Einsatz gab es ein großes Dankeschön und einen Blumenstrauß.

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