Knesebecker Ortsrat will Ruine möglichst schnell loswerden

Ja zu Abriss am Bahnhof

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In Knesebeck wird der Abriss des maroden Bahnhofsgebäudes seit langem ersehnt – nun könnte der Tag X näherrücken.

Knesebeck. In der jüngsten Knesebecker Ortsratssitzung stand ein vorzeitiger Abriss des ehemaligen Bahnhofsgebäudes zur Diskussion. Den befürworteten die Ortspolitiker einstimmig.

Das Vorhaben liegt den Verantwortlichen wie auch vielen Knesebeckern seit Jahren „auf der Seele“. Von einem „vorzeitigen“ Abriss ist daher nur deshalb die Rede, weil dafür Fördergelder im Rahmen der Bahnhof-Neugestaltung fließen sollen – und weil das Vorziehen einer Teilmaßnahme mit Blick auf die Zuschüsse problematisch sein kann. Konkret muss eine Genehmigung der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) vorliegen. Die soll nun beantragt werden.

Auf Nachfrage der Stadtverwaltung, so hieß es, habe die LNVG bereits mündlich mitgeteilt, dass eine solche Genehmigung unter Berücksichtigung des derzeitigen Gebäudezustands erteilt werden kann. Voraussetzung sei dann eine Änderung der vorgelegten Planungsunterlagen. Für die Abrisskosten stehen schon 30 000 Euro im Haushalt.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude, das sich über viele Jahre in Privatbesitz befand, ist vollkommen marode. Das Dach stürzt ein, die Außenwände neigen sich, und der Bauzaun gerät zunehmend in Schieflage – eine Gefahr für Bahnreisende und insbesondere für Kinder. die den Bahnhof täglich betreten.

Von Siegfried Wilke

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