Esther Lorenz und Peter Kukz begeistern Zuhörer im Wittinger Stephanushaus mit hebräischen Liedern

Ein Abend voller Emotionen

+
Einen Abend voller Emotionen gab es im Wittinger Stephanushaus. Dort gaben Esther Lorenz und Peter Kukz ein Konzert mit hebräischen Liedern.

tg Wittingen. Ein Konzert mit hebräischen Lieder fand am Samstag im Wittinger Stephanushaus statt. Etwa 60 Gäste waren gekommen, um sich die fremd klingenden und stets mit Melancholie behafteten Lieder von Esther Lorenz anzuhören.

Begleitet wurde sie an diesem Abend von Peter Kukz an der Gitarre. Bereits vor dem Konzert herrschte gute Stimmung im Stephanushaus, viele der Gäste kannten sich und so wurde die Gelegenheit für einen Plausch genutzt.

„Musik ist universal verständlich. Getragen von Emotionen wirkt Musik stets anders auf Menschen als beispielsweise eine Rede“, sagte Lorenz im Gespräch mit dem IK. Die aus Hanau stammende Sängerin war der Überzeugung, mit Liedern sowohl auf hebräisch als auch in moderner israelischer Sprache zur Völkerverständigung beitragen zu können und den Menschen eine fremde Kultur etwas greifbarer zu machen.

Während des Konzerts gab Lorenz Einblicke in das Judentum, erklärte jeweils die Herkunft und Bedeutung der Lieder und übersetzte diese auch ins Deutsche. Sie präsentierte Lieder aus dem deutsch-jüdischen Film „Blazing Sand“ von 1960 oder aus den spanischen Gebieten, darunter ein Wiegenlied. Auch ein romantisches Hochzeitslied von 1957 durfte nicht fehlen. Eines hatten alle Lieder gemeinsam: Es war immer ein Hauch von Melancholie zu spüren. Gitarrist Kukz spielte zudem ein ukrainisches Lied aus Zeiten des Chassidismus.

Mit ihrem Gesang und den melancholischen Liedern hatte die Künstlerin die Herzen der Zuhörer erreicht und für einen kurzweiligen Abend gesorgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare