Nordland-Autobahnverein blickt schon voraus – und will sechs Spuren bei Wolfsburg

A 39-Befürworter erwarten „Meilensteine“

Am Kreuz A 2 / A 39: Bis hier wünscht sich der Nordland-Autobahnverein drei Spuren je Fahrtrichtung.
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Am Kreuz A 2 / A 39: Bis hier wünscht sich der Nordland-Autobahnverein drei Spuren je Fahrtrichtung.
  • Holger Boden
    vonHolger Boden
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Was wird das Jahr 2021 eigentlich für die A 39-Planung bringen? Eine ganze Menge, meint der Nordland-Autobahnverein (NAV) in seinem aktuellen Newsletter.

Lüneburg/Wittingen/Wolfsburg – Mit erwarteten Planfeststellungsbeschlüssen sowie der Einleitung von Planfeststellungsverfahren in mehreren Bauabschnitten stehe man vor einigen „Meilensteinen“, schreibt Michael Zeinert, Geschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg und Vorstandsvorsitzender des NAV.

Im Planfeststellungsverfahren befinden sich die Abschnitte 6 (Wittingen-Ehra) und 2 (Lüneburg-Bad Bevensen). Für Mitte des Jahres wird die Einleitung des Verfahrens für den Abschnitt 5 (Bad Bodenteich-Wittingen) erwartet, Ende des Jahres soll es auch für Abschnitt 4 (Uelzen-Bad Bodenteich) losgehen. Für Abschnitt 7 (Ehra-Wolfsburg) läuft seit Ende 2020 ein Planänderungsverfahren, nachdem die ursprüngliche Planung vor Gericht keinen Bestand hatte.

Abzuwarten bleibt, auf welche Weise die Öffentlichkeit an den anstehenden und laufenden Verfahren teilhaben kann. Vergangenes Jahr wurden wegen der Pandemie erstmals digitale Erörterungstermine angeboten. Die Planung der A 39 liegt seit Anfang 2021 in den Händen der neuen Autobahn GmbH des Bundes (das IK berichtete). Zuvor waren Landesbehörden damit beauftragt.

Zeinert blickt schon über den vieldiskutierten Lückenschluss zwischen Lüneburg und Wolfsburg hinaus: Mit Blick auf die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans wolle der NAV auch neue Projekte in den Fokus rücken – und dazu gehöre ein sechsstreifiger Ausbau der bestehenden A 39 zwischen Wolfsburg-Sandkamp und dem Autobahndreieck Königslutter.

Neu im Vorstand des NAV ist Dr. Franz-Josef Holzmüller, Fachbereichsleiter in der Kreisverwaltung, als Vertreter des Landkreises Gifhorn. Der NAV ist ein Zusammenschluss von Industrie- und Handelskammern, Landkreisen, Firmen und Einzelpersonen aus dem norddeutschen Raum und setzt sich unter anderem für den Bau von A 39 und A 21 ein.

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