Förderung für Private

250.000 Euro für Wittinger Altstadt im ersten Topf

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In die Altstadt fließen in den nächsten Jahren Millionen Euro.

Wittingen – Jetzt ist klar, wie viel Geld dieses Jahr für private Maßnahmen im Zuge der Städtebauförderung in der Altstadt zur Verfügung stehen soll: Der Wittinger Stadtrat hat dafür am Donnerstagabend einstimmig ein Budget von 250 000 Euro beschlossen.

Insgesamt sind rund 1,25 Millionen Euro im Topf, davon 1 Million, die bereits letztes Jahr im Haushalt stand, aber nicht abgerufen wurde, weil das Projekt noch nicht gestartet ist.

Mit 250 000 Euro als Förderung für private Vorhaben geht die Stadt zunächst relativ vorsichtig an die Sache heran – die auf mehrere Jahre angelegte Altstadt-Sanierung soll erst einmal anlaufen, im Rathaus will man die Resonanz durch die Immobilienbesitzer abwarten. Künftig soll nachgesteuert werden: Die Summe könne dann in den Folgejahren auch höher ausfallen, sagte Sabrina Puskeiler vom Wirtschaftsamt auf IK-Nachfrage.

Parallel zu dem Budget hat der Stadtrat nun auch die Modernisierungsrichtlinie beschlossen. Die legt fest, was genau überhaupt förderfähig ist. Der Katalog ist lang, im Wesentlichen geht es um Modernisierung von Gebäuden und Gebäudeteilen, um Aufwertung des Umfeldes (Innenhöfe, Fahrradständer, ...), um Barrierefreiheit, bessere Energieeffizienz und einiges mehr (die gesamte Richtlinie samt Antragsmuster findet sich im Ratsinformationssystem unter www.wittingen.eu unter dem Eintrag für die Ratssitzung am 30. Januar).

Mit den Mitteln, die über das Budget für private Vorhaben hinausgehen, will die Stadt in diesem Jahr selbst die Aufwertung der Innenstadt in Angriff nehmen. Ganz oben auf der Liste steht die Sanierung der Junkerstraße. Die Öffentlichkeit soll in die Pläne für die nächsten Jahre eingebunden werden, unter anderem ist noch eine Veranstaltung geplant, in der es um die Aufstellung des Rahmenplans für die Städtebaufördeurng gehen soll.

VON HOLGER BODEN

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