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1000 Tonnen Streusalz für 250 Straßenkilometer

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Von: Holger Boden

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Das Salzlager der Straßenmeisterei Nord des Landkreises Gifhorn in Knesebeck.
Das Salzlager der Straßenmeisterei Nord des Landkreises Gifhorn in Knesebeck. © Archiv

Knesebeck – Wie die Straßenmeisterei des Landes in Wittingen (das IK berichtete) hat sich auch die Kreisstraßenmeisterei Nord in Knesebeck auf den Winter eingestellt. 200 Tonnen Streusalz, die im letzten Winter verbraucht wurden, sind nachgekauft worden.

Damit ist die Halle an der Hankensbütteler Straße mit rund 1000 Tonnen komplett gefüllt.

Mit welchen Verbrauch das Team der Straßenmeisterei kalkulieren muss, lässt sich naturgemäß nicht vorhersagen. Der Winter 2019/2020 war mit acht Einsätzen und rund 200 Tonnen verbrauchtem Streusalz äußerst mild. 2010 hingegen sei mit 78 Streueinsätzen und rund 1500 Tonnen Salz ein Extremwinter verzeichnet worden, berichtet Kreisrätin Ute Spieler auf IK-Anfrage. Der langjährige Durchschnittswert belaufe sich auf 30 Streueinsätze pro Winter. Die eingelagerten 1000 Tonnen erlauben zirka 40 bis 50 Einsätze. Zur Not wird nachgeordert.

Das Team ist per Schichtbetrieb rund um die Uhr einsatzbereit. Alle 20 Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei Nord sind für den Winterdienst in Rufbereitschaft, zehn sogenannte Melder und zehn Leiter. Unterstützung kommt von drei externen Firmen mit vier Fahrzeugen.

„Die Melder führen um 2 Uhr und gegebenenfalls um 4 Uhr eine Kontrollfahrt durch“, erläutert Spieler. Stellen sie Straßenglätte fest, dann werden sofort die Fahrer aktiviert, um mit dem Streueinsatz zu beginnen.

Von Knesebeck aus werden knapp 230 Kilometer Kreisstraßen und etwa 20 Kilometer gemeindliche Straßen geräumt. Das Gebiet erstreckt sich von der nördlichen Kreisgrenze und entlang der östlichen Kreisgrenze bis nach Rühen. Im Süden verläuft die Grenze auf einer Linie von Grußendorf über Platendorf und Wagenhoff bis nach Ummern, zur westlichen Kreisgrenze.

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