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Zweiter Dorfflohmarkt in Ummern mit rund 100 Anbietern

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Mehr als 100 Bürger hatten ihre Waren am Sonntag in ganz Ummern und Pollhöfen angeboten. © Ohse

ard Ummern. Ortsfremde, die nichts von dem Dorfflohmarkt wussten, mussten sich am Sonntag wundern. Ein Betrieb herrschte in Ummern und Pollhöfen wie in Gifhorn zur Haupteinkaufszeit.

Irgendwie war es ja auch so, denn mehr als 100 Bürger der Gemeinde hatten ihren „Laden“ geöffnet.

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Gemütliches Beisammensein gab es zu Kaffee, Kuchen und Grillgut vor dem Ummeraner Gemeindezentrum. © Ohse

Bianca Giere hatte, wie schon im letzten Jahr, die Initiative ergriffen und den Dorfflohmarkt organisiert. Und beim Zuspruch sowohl von der Verkäufer- als auch von der Käuferseite kam gegenüber dem letzten Jahr noch einiges drauf. Für die Verkäufer bedeutete diese Art des Flohmarkts sehr kurze Wege, für die Käufer einen schönen Spaziergang bei sonnigem Wetter durch die Ortschaften und ein übergroßes Angebot. Für beide Seiten gab es zudem Spaß beim Feilschen und den Gesprächen. „Weil der Verkauf auf dem eigenen Grundstück stattfindet, kann man auch größere Sachen zum Verkauf anbieten, bis hin zu Fahrzeugen“, erklärte Giere. An- und Abtransport waren ebenfalls schnell bewältigt, für viele Flohmarktbeschicker stand die eigene Garage gleich nebenan.

Da sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda und durch soziale Netzwerke der Dorfflohmarkt schnell herumgesprochen hatte, war der Käuferandrang groß. Zwar verteilte der sich über die gesamte Gemeinde, aber zu jeder Zeit schauten Besucher herein. Und die kamen sogar aus der weiteren Umgebung wie Celle, Hildesheim und Braunschweig. „Die Idee kam mir vor einem Jahr, als ich Ähnliches im Südkreis sah“, erläuterte Giere. „Dorfflohmärkte sind schön, und es ist gerade ein Hype.“ Bürgermeister Otto Wagener, den sie dann aufsuchte, war ebenfalls begeistert und unterstützte sie.

„Standgebühr ist ein Kuchen“, sagte die Organisatorin. Und der wurde umgehend verkauft. Die Mädchenkompanie hatte dabei im Gemeindezentrum alle Hände voll zu tun, die aufgestellten Tische und Bänke vor dem Gebäude waren dementsprechend gut besetzt. Draußen vor der Tür hatten die Jungschützen einen Grill aufgebaut und sorgten für Deftigeres vom Rost. „Der Erlös vom Kuchen und Grillgutverkauf kommt den Jungschützen und der Mädchenkompanie zugute. Wir machen hier alles im Dorf und für das Dorf“, sagte Giere. Und weil es dieses Jahr noch besser lief, wird es auch im nächsten Jahr am ersten Augustwochenende wieder einen Dorfflohmarkt geben, kündigte sie an.

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