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Zwei Anbauten für Kita Ummern

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Von: Dennis Klüting

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Der Bauausschuss der Samtgemeinde Wesendorf nahm im Rahmen seiner jüngsten Sitzung die DRK-Kita Ummern in Augenschein. Dort soll ein neuer Gruppenraum und ein Krippenbereich entstehen.
Der Bauausschuss der Samtgemeinde Wesendorf nahm im Rahmen seiner jüngsten Sitzung die DRK-Kita Ummern in Augenschein. Dort soll ein neuer Gruppenraum und ein Krippenbereich entstehen. © Klüting

Ummern – An die DRK-Kita in Ummern soll gleich zweimal angebaut werden: Die Samtgemeinde Wesendorf plant einen neuen Gruppenraum und einen neuen Krippenbereich.

Der Bauausschuss sah sich die Situation im Rahmen seiner jüngsten Sitzung vor Ort an und ließ sich die Pläne von Architekt Michael Korte erklären.

Der neue Gruppenraum mit einer Fläche von etwa 45 Quadratmetern soll in Richtung Dorfstraße an den bestehenden angebaut werden. Auf Rückfrage von Samtgemeindebürgermeister René Weber bestätigte Einrichtungsleiterin Nadine Templin, dass dies kein Problem darstelle. „Wir arbeiten sowieso immer sehr gruppenübergreifend.“

Der Krippenbereich soll an der westlichen Gebäudeseite entstehen und 190 Quadratmeter umfassen. Der Anbau wird nahe an die Grundstücksgrenze zum Feuerwehrhaus heranragen. Von der Außenfläche des Feuerwehrhauses soll künftig ein großer Teil zur Spielfläche für die DRK-Kita werden, denn der Krippenanbau entsteht auf dem aktuellen Außenbereich. Im Gegensatz zum neuen Gruppenraum, der ein Flachdach bekommen soll, ist für den Krippenbereich ein Satteldach geplant, das die gleiche Neigung wie das Dach des Hauptgebäudes aufweist. „Dadurch entsteht zusätzlicher Stauraum“, erklärte Korte.

Aktuell werden in der DRK-Kita Ummern 38 Kinder betreut, nach Fertigstellung der Anbauten können rund 60 Kinder betreut werden. Da nun die Dimensionen der Anbauten feststehen, kann auch die in die Jahre gekommene Heizung der Kita erneuert werden.

Der Architekt betonte auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis aus Vertretern des DRK, der Samtgemeindeverwaltung und der Politik. Da durch diese Kooperation bereits Wünsche und Bedenken in die Planungen einfließen konnten, gab der Bauausschuss für die Ausführung der Pläne einstimmig grünes Licht. Das letzte Wort hat jedoch der Samtgemeinderat, der am 19. Dezember tagt. Die Samtgemeinde rechnet mit einer Fertigstellung im Sommer 2021, denn es müssen noch die Antragsunterlagen für die Baugenehmigung erstellt, die Baugenehmigung dann vom Landkreis Gifhorn erteilt und schließlich die einzelnen Gewerke ausgeschrieben werden, bevor die Bauarbeiten überhaupt erst beginnen können.

Die Kosten für beide Anbauten belaufen sich auf etwa 1,1 Millionen Euro. Die Samtgemeinde Wesendorf kann für den Bau einen Zuschuss von 180.000 Euro vom Land bekommen.

VON DENNIS KLÜTING

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