Wesendorfer Feuerschutzausschuss empfiehlt Fortschreibung des Feuerschutzkonzeptes

Zusätzliche Rettungssätze für Feuerwehr

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oll Wesendorf. Zu seiner wohl letzten Sitzung vor Ablauf der Legislaturperiode kam der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Wesendorf am Freitagabend im Rathaus zusammen, um das Feuerschutzkonzept fortzuschreiben und damit verbunden, den Weg für die Beschaffung von zusätzlichem Gerät für die Rettungs- und Hilfeleistungssätze der Feuerwehren Groß Oesingen und Wahrenholz auf den Weg zu bringen.

Das Feuerschutzkonzept der Samtgemeinde Wesendorf wurde 2005 erstellt. Es dient als Leitlinie für Investitionsentscheidungen. Die Schwerpunktwehr Wahrenholz hat einen Rüstwagen bekommen, zu dessen Beladung ein Hilfeleistungssatz zur Rettung eingeklemmter Personen gehört. Im Rahmen der Neubeschaffungen ist in den zurückliegenden Jahren ersetztes Gerät an die Ortswehr Groß Oesingen abgegeben worden, um primär bei Verkehrsunfällen auf der B4 schnell eingreifen zu können. Das Vorhalten eines zweiten Rettungssatzes hat sich bewährt, so die verantwortlichen Wehrführer.

Auf Grund der besonderen Lage der beiden Wehren Groß Oesingen und Wahrenholz sowie des geänderten Alarmierungsmodus, könnten beide Wehren gleichzeitig zum Einsatz kommen, was Gemeindebrandmeister Torsten Winter in seinem Konzept deutlich machen konnte. Die Beschaffung zusätzlichen Gerätes sei damit unabdingbar. Winter schreibt in seinem Konzept, dass bei der Rettung von Personen die Fahrzeuginformationen, Einsatzkräfte und Geräteausstattung von herausragender Bedeutung sind und das Überleben eingeklemmter Personen von der Ausrüstung und der Einsatzmöglichkeit abhängen.

Das Rettungsgerät soll nun den Rahmenbedingungen angepasst und beschafft werden. Hierzu gehören unter anderem Spreizer, Rettungszylinder, Unterbausysteme, Stabilisierungssysteme, Multifunktionswerkzeug, Rettungsschere und Splitterschutz in einem Gesamtvolumen von rund 15 000 Euro.

Der Feuerschutzausschussvorsitzende Friedrich Prilop sagte, dass man nun „Nägel mit Köpfen“ machen sollte, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Verwaltungschef Walter Penshorn ist der Meinung, dass die Beschaffung dieses zusätzlichen Gerätes mit allen Konsequenzen betrieben werden solle und vielleicht sogar eine gemeinsame Nutzung mit den Nachbarwehren wie Hankensbüttel sinnvoll sei. Sorge bereite ihm nur die Überladung des Fahrzeuges, so Penshorn. Dieser Sorge begegnete Torsten Winter mit Argumenten wie der Entnahme von Gerät, was auf andere Einsatzfahrzeuge verteilt werden könne und damit rein rechnerisch das Höchstgewicht des Fahrzeuges nicht überschritten werde. Die Mitglieder des Feuerschutzausschusses zeigten sich zufrieden und stimmten der Beschlussvorlage einstimmig zu. Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Nachtragshaushalt 2011 bereitzustellen. Bis dahin wird einer außerplanmäßigen Ausgabe bis zur Höhe von 17 000 Euro zugestimmt.

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