Gemeinde Wesendorf will Konditionen für den Bau neu verhandeln

Wird der Radweg zur B 4 günstiger?

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Der Radweg, der südlich der L 284 von Wesendorf zur B 4 verlaufen soll, könnte für die Gemeinde nun deutlich günstiger werden. Sie will mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nachverhandeln.

Wesendorf – Nachdem die Gemeinde Ummern mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Vereinbarung für den Bau des Radwegs an der L 284 getroffen hatte (das IK berichtete), könnten sich für die Gemeinde Wesendorf die Modalitäten auch noch ändern.

Auf beiden Seiten der B 4 sollen Radwege entstehen, sowohl nach Ummern als auch nach Wesendorf.

Doch die Vereinbarungen mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sind unterschiedlich: Wesendorf hatte sich damit einverstanden erklärt, 50 Prozent der Baukosten zu tragen, Ummern hingegen übernimmt lediglich den Grunderwerb und den ersten Teil der Planungskosten. Den Radwegebau auf der rund drei Kilometer langen Strecke von Ummern bis zur B 4 trägt dagegen die Landesbehörde vollständig.

Holger Schulz, Bürgermeister von Wesendorf.

„Wir wollen da natürlich nachverhandeln“, sagte Wesendorfs Bürgermeister Holger Schulz im IK-Gespräch. Er sei zuversichtlich, dass sich auch für Wesendorf eine entsprechende Vereinbarung treffen lasse. „Denn die Landesbehörde ist von selbst an mich herangetreten und hat auf diese Thematik hingewiesen“, erklärte Schulz anerkennend. „Das dürfte die Kosten für die Gemeinde noch einmal deutlich senken.“ Eine entsprechende Klausel sei in den Verträgen vorhanden, eine Anpassung zugunsten der Gemeinde also durchaus möglich.

Die Gemeinde Wesendorf sammelt außerdem gerade Ideen: Da der Baubeginn des neuen Spielplatzes in Westerholz ansteht (das IK berichtete), bittet die Verwaltung die Bürger um Vorschläge für einen passenden Namen. Die Ideen können noch bis Freitag, 11. Oktober, über die Facebookseite der Gemeinde Wesendorf eingereicht werden.

VON DENNIS KLÜTING

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