Schönewörde: Mitglieder des Gemeinderats sorgen sich um zukünftige Nutzung des Gebäudes

Was wird aus der Grundschule?

Seit dem vergangenen Schuljahr wird die Grundschule in Schönewörde nicht mehr genutzt, um Schüler zu unterrichten. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Der Gemeinderat befasst sich mit Optionen zur Nutzung. Foto: Archiv

Schönewörde. Was geschieht mit dem Schulgebäude in Schönewörde? Die ehemalige Grundschule wird seit vergangenem Schuljahr nicht mehr genutzt, um Kinder zu unterrichten. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben.

Derzeit dient das Gebäude der Unterbringung von Obdachlosen (das IK berichtete).

Doch wie wird nun weiter mit dem Gebäude und dem dazugehörigen Grundstück verfahren? Diese Frage stellten sich kürzlich auch wieder die Mitglieder des Gemeinderates Schönewörde während ihrer Sitzung. „Das Gebäude soll zurück in die Obhut der Gemeinde Schönewörde gehen“, berichtet Schönewörders Bürgermeister Horst Schermer.

„Die Frage ist, was wir dann damit machen“, sagt Schermer. Es gebe mehrere Möglichkeiten: „Zum einen könnte das Gebäude für Wohnungen genutzt werden. Eine zweite Möglichkeit wäre ein Investor, der sich für das Gebäude interessiert. Eine dritte Variante wäre auch, das komplette Grundstück mit Haus zu veräußern“, erläutert der Bürgermeister.

Demnach sei abzuwarten, wie sich die Situation nun entwickle. Außerdem müssten Gespräche mit dem Landkreis bezüglich der Wirtschaftlichkeit geführt werden. Sollte das Grundstück mit Haus verkauft werden, gibt es, ebenso wie bei der Möglichkeit eines potenziellen Investors, mehrere Alternativen: „Es könnte nur das Grundstück, nur das Haus oder beides zusammen veräußert werden. Da ist alles offen“, sagt der Schönewörder Bürgermeister.

Um all diesen Fragen nachzugehen, werden Auskünfte bei einem Juristen eingeholt. Dann soll das Thema erneut seinen Weg auf den Tisch des Gemeinderates finden, und das so schnell wie möglich. Bevor die Planungen um und mit dem ehemaligen Schulgebäude jedoch in eine neue Runde gehen können, müsse, so Schermer, das Gebäude von der Samtgemeinde an die Gemeinde Schönewörde zurückgegeben werden.

„Das Schulgebäude ist im Eigentum von Schönewörde. Wir als Samtgemeinde haben einen Nutzungsvertrag. Dadurch trägt die Samtgemeinde momentan die Kosten“, erläutert Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn auf IK-Anfrage.

Der Rückgabeakt sei noch nicht vollzogen worden, da die Zukunft des Gebäudes noch offen sei. „Die Schule wird wahrscheinlich dauerhaft nicht mehr gebraucht werden“, bestätigt Penshorn. Solche Planungen müssten aber gut überlegt sein.

„Formal ist deswegen die Rückgabe des Schulgebäudes in Schönewörde noch nicht beschlossen. Vielleicht wird es im ersten Quartal 2013 zum Vollzug der Rückgabe kommen“, sagte der Wesendorfer Samtgemeindebürgermeister dem IK auf Anfrage.

Von Maike Scholz

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