Wagenhoff: Der Skaterplatz soll neu gestaltet werden / Jugendliche bringen ihre Wünsche ein

„Wir helfen bei Arbeiten mit“

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16 Jugendliche wollen sich an der Umgestaltung des Skaterplatzes in Wagenhoff beteiligen und Verantwortung übernehmen. Das freut die politischen Vertreter.

Wagenhoff. „Ich finde, wir sollten den Skaterplatz erhalten“, stellt der Wagenhoffer Bürgermeister Hartmut Bödecker fest, als er am Freitagabend einen Blick in die versammelte Runde Jugendlicher wirft, die zum Treffen für die Zukunft der Skaterbahn in Wagenhoff gekommen sind.

„Wie jedes Jahr wurde auch die Skateranlage dem TÜV unterzogen und erhielt kein O.k.“, erklärt Bödecker. An diesem Abend sollten sich die Jugendlichen Gedanken machen, wie sie den Skaterplatz in Zukunft sehen. „Brauchen wir ihn überhaupt noch?“, fragt der Bürgermeister in die Runde und bekommt ein klares „Definitiv!“ als geballten Sprechchor von den Jugendlichen zurück.

Die setzen aber noch andere Prioritäten und bringen ihre Praxiserfahrung ein. „Es gibt einiges, was nicht mehr gebraucht wird. Wichtig für uns wäre zunächst Licht, denn wir wollen nicht schon um 18 Uhr nach Hause gehen müssen“, sagt der 15-jährige Joel Reitmeyer. Toll und unbedingt notwendig sei auch eine Zaunumrandung der kleinen Fußballtore. „Vielleicht sollten wir Lotto spielen“, scherzt Bödecker und zeigt so zugleich die Kostenabwägung auf. Doch die Jugendlichen sind bereit, Abstriche zu machen und Kompromisse einzugehen. „Wir helfen auch gerne mit“, schlagen sie im Kollektiv vor.

Sie sind schon jetzt ganz wild darauf, an die Arbeit zu gehen und haben konkrete Vorstellungen, wie und was verändert werden muss. 16 Skaterbegeisterte sitzen mit politischen Vertretern an einem Tisch, planen und erklären. So auch folgendes Problem: „Wenn Leute kommen und die Skaterbahn mutwillig zerstören, können wir zwar nichts dafür, werden aber trotzdem verantwortlich gemacht. Dabei versuchen wir, alles sauber zu halten“, klärt ein Jugendlicher auf. Der Runde Tisch ist sich einig: Verantwortung muss übernommen werden. Ein nächstes Treffen ist am Dienstag, 25. September, um 17 Uhr an der Skaterbahn

Von Maike Scholz

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