Es fehlen Zaun, Erde – und ein Name

Westerholzer Spielplatz kurz vor der Fertigstellung

+
Die Geräte am neuen Spielplatz in Westerholz sind bereits aufgestellt. Noch bleibt den Kindern der Zutritt aber verwehrt, die Fundamente müssen noch aushärten. Zudem muss noch Erde aufgefüllt und ein Zaun aufgestellt werden. 

Westerholz – Der Spielplatz in Westerholz steht kurz vor seiner Fertigstellung. „Das wird ein schickes Ding“, erklärte Bürgermeister Holger Schulz (SPD) bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Wesendorf.

Vorerst müsse das Areal aber noch abgesperrt bleiben.

An den Fundamenten kann man gut erkennen, dass noch Erde aufgefüllt werden muss.

„Die Spielgeräte stehen zwar schon, aber noch müssen die Fundamente aushärten“, so Schulz. „Es wird außerdem noch ein richtiger Zaun aufgestellt, außerdem muss noch Erde aufgefüllt werden.“ Genau dieser Punkt hatte bei einigen Ausschussmitgliedern schon für Überlegungen gesorgt: „Momentan liegt der Spielplatz ja in einer Mulde. Ich habe mich schon gewundert, ob die nicht vielleicht zu tief ist“, so Jürgen Meyer (CDU). Schulz versicherte aber, dass sich dieser Eindruck ändere, wenn erst der Boden aufgefüllt worden sei.

Für die Namensgebung des Spielplatzes hatte die Gemeinde die Einwohner um Vorschläge gebeten. Unter diesen hatte die Verwaltung „Zauberwald“ als Favoriten auserkoren. Andreas Hoffmann (SPD) erklärte: „Ich würde auch gern die weiteren Vorschläge sehen, vielleicht ist da ja noch etwas Passenderes bei.“ Ausschussvorsitzender Guido Weichsel (CDU) bekräftigte dies, zumal die Bezeichnung nach mehreren Baumfällungen nicht mehr ganz zutreffend sei. Die Ausschussmitglieder baten um Vorlage der kompletten Ideenliste. Einen Vorschlag, der bei der Gemeinde eingegangen ist, klammerte Schulz aber direkt aus: „Der ‘Racker-Acker’ wurde ja gerade erst in Weißenberge eingeweiht, der Name kommt natürlich nicht in Frage.“

Eine andere Idee wurde von einem Einwohner eingebracht: „Wieso werden nicht die Kinder befragt, wie der Spielplatz heißen soll? Man könnte ein Spielplatzfest veranstalten und sie in diesem Rahmen befragen.“ Schulz nahm diesen Vorschlag dankbar auf.

VON DENNIS KLÜTING

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare