Übergangslösung soll zur eigenen Einrichtung werden

Wesendorfer Oberschul-Kita wird eigenständig

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Vom Provisorium zur Dauerlösung: Die Außenstelle in der Oberschule wird zu Beginn des Kitajahres zu einer eigenständigen Einrichtung. In den Ferien sollen die nötigen Umbaumaßnahmen erfolgen.

Wesendorf – Eigentlich sollte es ein Provisorium werden: In Räumlichkeiten der Wesendorfer Oberschule wurde 2018 eine Kita-Gruppe eingerichtet. Schon bald kam eine Weitere hinzu.

Nun soll aus der Übergangslösung eine eigenständige Einrichtung werden und die noch eine dritte Gruppe aufnehmen. Die dazu nötigen Arbeiten sollen während der Sommerferien erledigt werden.

„Die Außenstelle in der Oberschule funktioniert so gut, dass wir nun eine eigenständige Kita daraus machen wollen“, erklärte Samtgemeindebürgermeister René Weber. Gleichzeitig soll eine dritte Gruppe im ehemaligen Chill-Bereich der Oberschule untergebracht werden. Dazu wird der bisherige Bewegungsraum zum Gruppenraum umgebaut. „Als Ausgleich kann die kleine Turnhalle der Oberschule genutzt werden“, sagte Weber.

Es sei ein Glücksfall, dass die DRK-Kita am Lerchenberg, die Grundschule und die Oberschule so nah beieinander liegen, so der Rathauschef. „Dadurch können wir sehr flexibel und kurzzeitig reagieren.“ Ein Kita-Neubau wäre ungleich teurer gewesen und hätte deutlich länger gebraucht. „Wir sehen ja gerade wieder an den Anbauten in Wesendorf und Groß Oesingen, wie viel Aufwand hinter einer solchen Maßnahme steckt.“ Weber ist sicher, dass dies ein Millionenprojekt geworden wäre.

Stattdessen rechnet die Samtgemeinde nun mit Kosten von 60 000 Euro für die Umbaumaßnahme. „Wir müssen die Räumlichkeiten neu zuordnen“, so Weber. Bauamtsleiter Ingold Blume führte aus: „Als eigenständige Kita wird dort nun ein Leitungsbüro benötigt, außerdem auch noch ein Abstellraum für Putzmittel.“ Außerdem müssen die sanitären Anlagen umgebaut werden. „Wir hatten für das Provisorium ja Podeste eingesetzt, um die nötige Höhe zu erreichen“, erklärte Weber. „Für eine dauerhafte Einrichtung gestalten wir das aber anders.“

Damit die Arbeiten in den dreiwöchigen Kita-Ferien vollständig umgesetzt werden können, laufen seit dieser Woche bereits intensive Vorbereitungen. „Das Zeitfenster ist eng, das wird eine Herausforderung“, so Weber. „Aber wir schaffen das.“

VON DENNIS KLÜTING

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