Mit Fensterbildern, aber ohne Umzug

Wesendorfer Kirchen planen ökumenische Martinsandacht

Einen Laternenumzug zum St. Martinstag wie in den vergangenen Jahren soll es in diesem Jahr nicht geben. Stattdessen ist eine ökumenische Andacht geplant.
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Einen Laternenumzug zum St. Martinstag wie in den vergangenen Jahren soll es in diesem Jahr nicht geben. Stattdessen ist eine ökumenische Andacht geplant.

Wesendorf – „Teile Dein Licht“: Das Gedenken an Sankt Martin ist Anlass für einen ökumenischen Gottesdienst der Wesendorfer Kirchen. Gleichzeitig sollen erleuchtete Fensterbilder die Straßen des Ortes schmücken.

Der traditionelle Martins-Umzug hingegen soll nicht stattfinden.

Am Mittwoch, 11. November, sollen um 17 Uhr Kinder und Eltern im Pfarrgarten der katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in der Wiesenstraße 2 zusammenkommen – gerne auch mit bunten Laternen, wie der evangelische Pastor Moritz Junghans erklärte. „Einen traditionellen Martinsumzug wird es in diesem Jahr leider nicht geben können. Stattdessen können die Kinder mit ihren Laternen zur Andacht kommen. Ein sternförmiger Umzug, sozusagen.“

Die Andacht soll auch bei schlechtem Wetter stattfinden. „Wenn allerdings nur sehr wenige Kinder und Eltern kommen, wird der Gottesdienst in die Kirche verlegt“, sagte Junghans. Aus Gründen der Corona-Prävention könne die Veranstaltung aber nicht grundsätzlich in der Kirche stattfinden. „Wir planen mit einem schönen Gottesdienst im Pfarrgarten“, so Junghans.

Außerdem rufen beide Kirchengemeinden zu einer Fensterbild-Aktion auf: Kinder können ein Martinsbild ausmalen und beleuchtet in ein Fenster hängen. Eine entsprechende Vorlage findet sich schon auf der Seite der evangelischen St. Johannis-Gemeinde, zudem liegen Papier-Versionen in den Kirchen aus. Die Kirchen wollen so den Kindern eine kreative Gestaltungsmöglichkeit bieten und gleichzeitig eine schöne Atmosphäre am Martinstag schaffen.

Konkrete Pläne zur Gestaltung der Weihnachtsgottesdienste gibt es derweil in der St. Johannisgemeinde noch nicht. „Wir sind noch mitten in der Planung, da ist noch nichts spruchreif“, sagte Pastor Junghans. VON DENNIS KLÜTING

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