Ausschuss empfiehlt Nachtrags-Etat einstimmig / Mehrinvestition in Brandschutz und Kindertagesstätten

Wesendorfer Haushalt ist ausgeglichen

Die Schulküche in der Oberschule Wesendorf wurde mittlerweile erneuert, wird fleißig genutzt und sorgt auch im Nachtragshaushaltsplan für eine positive Überraschung. Foto: Archiv

Wesendorf. „Die Entwicklung ist positiv. Der Haushalt ist ausgeglichen“, eröffnete der Kämmerer der Samtgemeinde Wesendorf, Philipp Dreyer, den Mitgliedern des Haushalts- und Wirtschaftsausschusses.

Auf der Tagesordnung der Sitzung war der Beschluss des zweiten Nachtragshaushaltsplans 2012 vorgesehen, der einstimmig angenommen wurde.

„Die neue Krippe in Wahrenholz wird wohl in das nächste Jahr mit eingehen“, zeigt Bauamtsleiter René Weber auf und fügte an: „Eigentlich dachten wir, dass mit dem Bau bereits im Oktober hätte begonnen werden können.“ Es sei ärgerlich, dass dann doch Probleme aufgetreten seien, die den Bau der neuen Krippe in Wahrenholz verzögerten. Aber, so betonte Weber, die Arbeiten werden voranschreiten, solange es die Witterung zulasse.

Positiv ist im Nachtragshaushalt die Anschaffung der Schulküche in der Oberschule Wesendorf vermerkt. „Die Schulküche war um 10 000 Euro günstiger als angenommen“, zeigte Dreyer auf. René Weber fügte an, dass die Möbel der Einrichtung zwar in einer Standardausführung genommen werden konnten, es aber zu erheblichen Kosten bei der Entlüftungsanlage gekommen sei: „Diese war am teuersten“, erklärt Weber.

Positiv wurde auch die Anzahl der Kinder in Tagesstätten, die nicht aus dem Einzugsgebiet kommen, angemerkt. Gerade in dem Produktbereich der Kindertagesstätten sowie Bildung werde reichlich investiert. So bekam die Kindertagesstätte in Wahrenholz eine neue Spielanlage. Da allerdings Kinder die Zukunft der alternden Gesellschaft bedeuten, seien diese Investitionen umso wichtiger.

Das Produkt im Haushalt „Bildung und Teilhabe“ sei neu in den Plan aufgenommen worden, da dieses erst Ende 2011 angedacht und somit noch nicht im Haushaltsplan präsent war. Als negativ wurden die Kosten für den Bau von Feuerlöschbrunnen im Investitionsprodukt Brandschutz registriert. Ausschussmitglied Holger Schulz unterstrich, dass die Kosten für den Brunnenbau stark gestiegen seien.

René Weber erklärte: „Der Bau des Feuerlöschbrunnens in Teichgut ist erheblich teurer geworden, weil der Brunnen mit einer Pumpe nachgerüstet werden musste.“ Außerdem, so Weber, werde noch ein weiterer Feuerlöschbrunnen in Klein Oesingen gebaut. Darüber hinaus wurden im Nachtragshaushaltsplan 2012 die Kosten für den Punkt Personalwesen erhöht. Dies beruhe, so Dreyer, zum Einen auf Kosten für Aus- und Fortbildung. Außerdem sei ein dritter Arbeitsplatz im Bürgerbüro eingerichtet worden, sodass sich im Produkt „Zentraler Service“ ebenfalls ein Differenzbetrag bemerkbar machte. Der Haushalt im Produkt „Friedhof und Bestattungswesen“ ist mit einem Mehrertrag verbucht worden. Wegen der Sterberaten können die Friedhofsgebühren stabil bleiben.

Von Maike Scholz

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