Ausbau von Straße und Haltestellen

Wesendorfer Gremien müssen sich Gedanken um Lerchenberg machen

Was soll wann ausgebaut werden? Noch gibt es Fördergelder für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Die Straße Lerchenberg ist aber laut der Prioritätenliste noch nicht an der Reihe.
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Was soll wann ausgebaut werden? Noch gibt es Fördergelder für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Die Straße Lerchenberg ist aber laut der Prioritätenliste noch nicht an der Reihe.

Wesendorf – Die Bushaltestellen in Wesendorf sind mittlerweile nahezu alle behindertenfreundlich gestaltet. Die Gemeinde muss nur noch an einem Standort Bushaltestellen barrierefrei ausbauen: Am Lerchenberg.

„Das ist allerdings ein Busbahnhof mit fünf Haltepunkten“, beschrieb Bürgermeister Holger Schulz bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Dennoch sollte der Ausbau nicht einfach so erfolgen.

Denn: Die Straße Lerchenberg weist Schäden auf. „Ein Ausbau ist nicht sinnvoll, die Straße ist abgängig“, sagte Schulz. Im Zuge des barrierefreien Haltestellenausbaus könnte sie gleich erneuert werden. „Allerdings entspräche das nicht der Prioritätenliste im Ausbauprogramm“, merkte Schulz an. Er sprach sich dafür aus, die Straße vorzuziehen, damit die hohe Förderung für den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen nicht verfällt. „Nun stehen wir vor der Frage, ob wir die Straße Lerchenberg in unserem Ausbauprogramm vorziehen möchten“, führte Schulz aus. „Darüber sollten wir uns Gedanken machen.“

Glücklicherweise habe man dazu noch etwas Zeit, die Förderanträge für den barrierefreien Haltestellenausbau müssen bis März gestellt werden. „Eine Umsetzung des Vorhabens wäre dann 2022 möglich“, stellte Schulz in Aussicht.

Der Bürgermeister merkte an, dass eventuell weitere Institutionen auf die Maßnahme aufspringen könnten. „Wir könnten auch beim Wasserverband anfragen, ob er Bedarf hat und sich an der Maßnahme beteiligen möchte.“

Da die Gemeinde Wesendorf ihre Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft hat (das IK berichtete), fallen unabhängig von der Form des Ausbaus keine Gebühren für die Anlieger des Lerchenbergs an.

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