Wesendorfer Gemeinderat beschließt Sofortmaßnahmen und die Bereitstellung von 75 .000 Euro

Wesendorf: Wurzeln an den Wegen sollen weg

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Der Wesendorfer Gemeinderat will die Wege Wesendorfs wieder in Schuss bringen lassen. Daher wurde die Bereitstellung von Mitteln, die Erstellung einer Prioritätenliste und sowie Sofortmaßnahmen beschlossen. Beispielsweise der Demoorweg weist Schäden auf.

Wesendorf. Der Zustand vieler Wirtschaftswege in Wesendorf ist desolat. Die CDU-Fraktion im Wesendorfer Gemeinderat hat daher einen Antrag gestellt, umgehend entsprechende Maßnahmen vorzunehmen.

Obwohl es zu einer lebhaften Diskussion kam, stimmte der Gemeinderat schließlich einem geänderten Beschlussvorschlag einstimmig zu.

Dirk Wegmeyer (CDU) begründete den Antrag mit Dringlichkeit: „Seit Jahren ist an den Wirtschaftswegen nichts gemacht worden.“ Wenn die Gemeinde schnell reagiere, könnten irreparable Schäden vielleicht noch verhindert werden, da bereits in einigen Bereichen Wurzeln die Teerdecke hochdrückten.

Andreas Hoffmann (SPD) merkte an, dass er das genauso sehe, aber nicht, wie von der CDU vorgeschlagen, einzelne Wege angehen wolle, sondern systematisch alle Wirtschaftswege. Dazu sollten zusätzliche Mittel in den Haushalt 2019 eingestellt werden. Friedrich Prilop (CDU) bestand auf Sofortmaßnahmen. „Seit drei Jahren rege ich an, dass an den geteerten Wirtschaftswegen die Wurzeln gekappt werden.“ Was passiere, wenn man nichts unternehme, könne jeder am Demoorweg sehen. „Das sind normale Maßnahmen, die sofort umgesetzt werden müssen, wir haben gar keine Zeit, noch ein umständliches Konzept zu erstellen.“ Hoffmann beschwichtigte: „Mit der Prioritätenliste für die Maßnahmen waren wir uns ja schon einig, Das, was Du ansprichst, hat ja nichts mit den Haushaltsmitteln zu tun.“

Der Beschlussvorschlag, bis Januar eine Prioritätenliste aller Wirtschaftswege zu erstellen und 75 000 Euro für Maßnahmen in den Haushalt einzustellen, reichte Melanie Schulze (CDU) nicht aus. „Warum beauftragen wir nicht direkt schon jemanden für die dringenden Arbeiten?“ Bürgermeister Holger Schulz wandte ein, dass er dies ausschreiben müsste und eine schnelle Vergabe nicht zulässig sei. Mit dem Zusatz, dass die Verwaltung beauftragt werde, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, fand der Beschlussvorschlag schließlich die einstimmige Mehrheit im Ratsrund.

Von Dennis Klüting

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