Bauausschuss: Ortseingang soll umgestaltet werden

Wesendorf will weiter wachsen – gen Süden

+
Die „BImA-Wiese“ soll nun gewerblich oder gemischt bebaut werden.

Wesendorf. Wachstum am südlichen Ortsrand Wesendorfs: Die bislang brachliegende Fläche zwischen K 7 und Hammerstein-Park, die sogenannte „BImA-Wiese“, soll gemischt oder gewerblich bebaut werden.

Eine entsprechende Empfehlung an den Gemeinderat sprach der Bauausschuss der Gemeinde Wesendorf in seiner jüngsten Sitzung einstimmig aus. Dies ist aber nur einer der geplanten Schritte zur Umgestaltung des Ortseingangs.

Die Bebauung der „BImA-Wiese“ soll damit den Übergang zwischen dem Gewerbe des Hammerstein-Parks im Westen und der Wohnbebauung im Gebiet Am Demoorweg im Osten darstellen. Entsprechende Mittel zur Umwandlung in Bauland wurden auch schon in den Haushalt eingestellt.

Ferner ist vorgesehen, den Verkehr am Ortseingang durch einen Kreisverkehrsplatz zu beruhigen. Dieser „Kreisel“ soll das Baugebiet Am Demoorweg an die K 7 anbinden und eventuell eine zusätzliche Anbindung von der K 7 zum Hammerstein-Park schaffen. Der Ortseingang selbst soll nach Süden verlagert werden. Durch die dadurch erreichte Verkehrsberuhigung könne auch der zweite Bauabschnitt des Baugebiets Am Demoorweg nach Westen hin erweitert werden – was mit den momentanen Bedingungen aus Lärmschutzgründen nahezu unmöglich wäre. „Dazu müsste man eine vier bis fünf Meter hohe Schallschutzwand aufstellen“, erklärte Planerin Frauke Schwerdt bei der Sitzung. „Das ist am Rande eines Wohngebietes kaum denkbar.“

Von Dennis Klüting

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare