Anwohner geben Einwände ab: GWG muss Wohnungsplanungen ändern

Bau in Wesendorf ist verschoben

Wesendorf. Eigentlich sollte es im Sommer mit dem Bau von bis zu 40 barrierefreien Wohnungen in Wesendorf losgehen. Bauherr: die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft (GWG). Grundstück: der ehemalige Maurerbetrieb von Manfred Driesner an der Celler Straße.

Doch das Vorhaben verschiebt sich nun auf vorerst unbestimmte Zeit.

„Wir sind nun weiter in Planungen“, sagt der GWG-Geschäftsführer Andreas Otto auf IK-Anfrage. Erneute Planungen wurde nötig, weil Anlieger Einwände im Rahmen von Stellungnahmen eingebracht hätten. „Die Anwohner hatten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Wir haben die aufgenommen und planen nun um“, erklärt Otto.

Die ursprüngliche Planung sah vor, eine Wohnanlage zu bauen. Jede Wohnung sollte eine Terrasse oder einen Balkon bekommen. Die jeweiligen Einheiten sollten zwischen 60 und 100 Quadratmeter groß und barrierefrei sein.

„Jetzt könnten es vier Einzelgebäude werden. Wir sprechen dann von Stadthäusern oder auch Stadtvillen“, erklärt Otto im IK-Gespräch. Die Quadratmeteranzahl soll aber ähnlich der ursprünglich angedachten bleiben: „Wir wollen die Wohnfläche erhalten.“ Also bis zu 100 Quadratmeter.

Wichtig war und ist dem Geschäftsführer immer noch, dass kein spezielles Klientel mit den Wohnungen angesprochen werden soll, sondern es Räumlichkeiten für alle – für Familien, Singles und Senioren – sein sollen.

Otto hofft, dass noch in dieser Woche die neuen Unterlagen fertig sind, so dass es dann weiter mit den Bauunterlagen gehen kann. Prognose für den Baubeginn: „Frühestens im nächsten Jahr“, glaubt der GWG-Geschäftsführer. Er bedauert, dass sich das Projekt nun in die Länge zieht: „Es ist ein Aufwand, neu zu planen, aber es ist auch unsere Aufgabe.“

Die Parkplätze, die auf dem gegenüberliegenden Grundstück der ehemaligen Kneipe an der Celler Straße 9 entstehen sollen, sind auch weiterhin so vorgesehen.

Von Maike Scholz

Rubriklistenbild: © Privatfoto

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