Fesches Publikum stürmt beim Wesendorfer Oktoberfest die Tanzfläche

Wesendorf: Schützen feiern auf gut bayrisch

Fesche Dirndl in allen Farben und Variationen gab es auf dem Oktoberfest zu sehen.
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Fesche Dirndl in allen Farben und Variationen gab es auf dem Oktoberfest zu sehen.

Wesendorf – Erstmals spielte der Musikexpress aus Schönebeck bei Magdeburg beim Wesendorfer Oktoberfest im Kulturzentrum. Und die Band wusste, wie sie die Gäste auf die Bühne bekam.

Ob bei „Pocahontas“ oder anderen Gassenhauern – vor allem aber bei den alten Klassikern wie „Himbeereis zum Frühstück“ oder „Tulpen aus Amsterdam“ – stürmte das Publikum auf die Tanzfläche. Ob zu zweit, alleine oder in Gruppen.

Der Musikexpress aus Schönebeck gab beim Oktoberfest ordentlich Dampf.

Fesche Dirndl gab es reihenweise zu sehen an diesem Abend, die weiblichen Gäste hatten sich ordentlich in (bayrische) Schale geworfen, während die Männer sich mit Lederhosen und Karohemd zum Oktoberfest begeben hatten. Die traditionelle Maß Bier und bayrische Schmankerl wie Leberkäs‘ mit Kraut oder Würschtl nach bayrischer Art komplettierten das alpenländische Feiergefühl. Vor allem für die Damen konnten die Kavaliere auch ein Lebkuchenherz mit Schrift erwerben. „Ois echt“ stand da drauf oder ganz einfach „Prinzessin“.

Doch es ging auch in die Ferne auf die hohe See, fernab von bajuwarischen Gefilden, vor allem, als kräftig gerudert wurde. Auch im feinen Dirndl setzen sich die jungen Damen auf den Boden und griffen gemeinschaftlich zu den Rudern.

Auch mit Dirndl kann man rudern.

Mittendrin war auch Schützenchef Oberst Jürgen Hildebrandt. Er zeigte sich sehr zufrieden: „Ein wundervoller Abend und eine super Stimmung.“ Er freute sich vor allem über die vielen jungen Gäste. „Es ist ein guter Mix von der Altersstruktur hier, und vor allem sind heute viele junge Leute mit dabei.“ Und damit werde die Tradition in die nächste Generation fortgetragen. Außer den eigenen und Schützen benachbarter und befreundeter Vereine waren auch Nichtschützen zugegen, der Ball war, wie immer, öffentlich. „Das Oktoberfest ist auch eine gute Werbung für die Schützengesellschaft“, meinte Hildebrandt.

VON BURKHARD OHSE

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