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Wesendorf: Sport und Samtgemeinde kooperieren

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Von: Dennis Klüting

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Sportvereine und Wesendorfer Verwaltung sprechen etwa über Spielfeldpflege
Über die Pflege der Sportanlagen, wie dem Schönewörder Sportplatz, sprachen die Vertreter der Vereine mit Samtgemeindebürgermeister Rolf-Dieter Schulze. © Klüting, Dennis

Samtgemeinde Wesendorf – Ein erstes gemeinsames Treffen fand jüngst zwischen Samtgemeindebürgermeister Rolf-Dieter Schulze und Vertretern der Sportvereine in der Samtgemeinde Wesendorf statt. Dabei kamen verschiedene Themen zur Sprache.

So appellierte Schulze, ankommende Flüchtlingsfamilien aus der Ukraine zu unterstützen. Benötigt werden besonders Wohnraum, Hilfe bei Behördengängen und Dolmetscher.

Ein großes Thema war die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen der Samtgemeinde, den einzelnen Gemeinden und den Sportvereinen – aber eben auch untereinander. So fände Oliver Wagner vom Kickbox-Verein Kick-Do eine bessere Vernetzung und häufigere Gespräche untereinander sinnvoll. Mehrere Personen regten an, dass klare Absprachen zwischen den Gemeinden und der Samtgemeinde getroffen werden sollen. So soll die finanzielle Unterstützung der Vereine transparent gemacht werden.

Einen weiteren großen Themenkomplex stellt die Pflege der Sportanlagen dar. Torsten Gerke vom VfL Wahrenholz regte an, die Pflege vereinsübergreifend zu koordinieren, um die Plätze effizienter und kostengünstiger unterhalten zu können. Insgesamt wünschten sich die Vereine mehr Unterstützung. Da vielen von ihnen Geräte zur Unterhaltung fehlen, wollen die Vereine in Zukunft einen Pflegeplan erarbeiten. Ein Problem dürfte dieses Jahr jedoch der generelle Mangel an Dünger darstellen. Frank Bartsch vom Wesendorfer SC wünschte sich, dass Schäden, die durch den Schulsport auf den Sportanlagen entstehen, auch ersetzt werden.

Die große Turnhalle wird saniert und steht den Vereinen daher für etwa ein Jahr nicht zur Verfügung – die kleine Turnhalle voraussichtlich sogar erst nach den Sommerferien. Die Samtgemeinde hat sich zusammen mit den Vereinen um Ausweichlösungen bemüht. Ebenso soll eine Nutzung der Hallen während der Ferien geprüft werden. Einige der kleineren Vereine fühlten sich benachteiligt, da sie keine kostenlosen Trainingsmöglichkeiten nutzen können. Sie wünschen sich eine Gleichbehandlung, auch wenn sie in unterschiedlichen Gemeinden trainieren.

Heinrich Buchholz vom TSV Schönewörde merkte an, dass es aktuell eine große Zahl verschiedener Förderprogramme für Sportvereine gebe. Dazu entstand der Wunsch nach einem besseren Informationsfluss und Hilfe für die Antragstellung durch die Samtgemeinde.

Jugendpflegerin Claudia Niemes betonte, dass viele Gemeinschaftsaktionen pandemiebedingt nicht haben stattfinden können. Nun sollen die bewährten Aktionen jedoch wieder angeboten werden – und auch neue Kooperationen seien stets willkommen. Für das Sommerferienprogramm können sich Vereine bis zum 16. Mai, für das Herbstferienprogramm bis zum 29. August bei der Jugendförderung melden. „Aber auch außerhalb der Ferien unterstützen wir die Vereine immer gerne“, merkte Niemes an. So verfüge die Jugendförderung über Klein- und Großspielzeuge, Ausrüstung für Video-Drehs, Kindersitze oder Ähnliches, was sich die Vereine gern auf Anfrage ausleihen könnten.

Ralph Müller vom VfL Germania Ummern schlug vor, themenspezifische Kleingruppen zu bilden und sich so öfter zu treffen. Generell wurde der Wunsch nach regelmäßiger Fortsetzung dieser Gespräche laut.

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