Mögliche Kampfmittel verhindern Arbeiten

Wesendorf: Radweg-Sanierung an der K 7 wird verschoben

Der Radweg an der K 7, der von der B 4 bis nach Wesendorf führt, soll saniert werden. Die Arbeiten mussten jedoch verzögert werden, da eine Kampfmittelsondierung 435 Verdachtsfälle ergab. 
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Der Radweg an der K 7, der von der B 4 bis nach Wesendorf führt, soll saniert werden. Die Arbeiten mussten jedoch verzögert werden, da eine Kampfmittelsondierung 435 Verdachtsfälle ergab.

Wesendorf – Eigentlich sollte der Radweg entlang der K 7 von der B 4 bis nach Wesendorf saniert werden. Geplant war, dass bereits Mitte September mit den Arbeiten begonnen werden sollte.

Doch bis heute ist noch kein Handgriff getan worden – die Arbeiten mussten verschoben werden. Eine Sondierung ergab, dass sich in diesem Gebiet Kampfmittel im Boden befinden könnten, wie Wesendorfs Bürgermeister Holger Schulz auf IK-Anfrage erklärte.

Holger Schulz, Bürgermeister von Wesendorf

„Normalerweise ist eine solche Sondierung bei der Sanierung eines Radweges gar nicht nötig“, führte Schulz aus. „Denn schließlich wird lediglich die Fahrbahnoberfläche abgefräst und mit neuen Material wieder aufgetragen.“ Da aber im Zuge der Arbeiten auch schon Leitungen für den Breitbandausbau des Landkreises Gifhorn verlegt werden sollen, muss doch tiefer gegraben werden. „Da stand der Landkreis vor der Entscheidung, ob direkt nur die Sanierung vollzogen werden sollte oder ob man warten und dann beide Maßnahmen zusammen erledigen sollte“, sagte Schulz. „Ich hoffe aber, dass die Arbeiten in Kürze aufgenommen werden können und der Radweg schnell instand gesetzt wird.“ 

Uwe Peters, Fachbereichsleiter Kreisstraßenwesen beim Landkreis, bestätigt dem IK, dass die Verzögerung an der Kampfmittelsondierung liegt. Es gebe 435 Verdachtsfälle. „Wir wären sonst schon dabei, wenn wir grünes Licht bekommen hätten“, sagt Peters mit Blick auf den ursprünglich vorgesehenen Starttermin. „Wir hängen nun in der Luft.“ Er hofft aber, dass man das Ganze trotzdem noch kurzfristig angehen kann. Entsprechende Gespräche dazu würden aktuell geführt.

VON DENNIS KLÜTING

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