Gemeinde hat sich für 2016 Brückensanierung in Westerholz und Bauleitplanung auf die Fahne geschrieben

Wesendorf: Pläne für den südlichen Ortsausgang

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Wesendorf. Straßen und Verkehr sind wichtige Themen, mit denen sich die Gemeinde Wesendorf im Jahr 2016 beschäftigt. Viele einzelne Maßnahmen fallen in diesem Themenkomplex an, allen voran die Planung des Radwegs Wesendorf-Ummern.

Siegfried Weiß

„Wir halten weiter an der Planung des Radwegs fest“, betont Wesendorfs Bürgermeister Siegfried Weiß. „Die Grundlagen haben wir ja schon.“ Gemeindedirektor Holger Schulz ergänzt: „Das Ergebnis für die ergänzende Verkehrsuntersuchung zeigt jedenfalls, dass ein Kreisverkehrsplatz an der B -Kreuzung sinnvoll wäre.“

Holger Schulz

Auch der barrierefreie Ausbau öffentlicher Verkehrsräume steht auf der Agenda der Gemeinde. „Schwerpunkte werden da die Alte Heerstraße und die Gifhorner Straße sein. Dort gibt es beispielsweise an einigen Stellen hohe Bordsteine, ziemlich problematisch für Rollstuhlfahrer und Rollatoren“, erklärt Weiß. „Und die Bushaltestellen müssen wir ja sowieso in den nächsten Jahren angehen.“

Über den südlichen Ortsausgang an der K 7 kann Schulz eine positive Entwicklung vermelden: „Tempo 70 hat dort für Verkehrsberuhigung gesorgt.“ Für diesen Bereich hat die Gemeinde Wesendorf schon konkrete Pläne: „Wir haben noch immer eine norme Nachfrage nach Bauplätzen“, sagt Schulz. „Daher soll es gegenüber vom Baugebiet „Demoorweg“ ein neues Baugebiet „Demoorweg Ost“ geben.“ In diesem Zuge soll es einen Kreisverkehrsplatz geben an der K 7 geben. Die momentanen Grünflächen in Richtung Hammersteinpark sollen gewerblich genutzt werden.

Um diese Projekte angehen zu können, muss die Gemeinde entsprechende Ausgleichsflächen bereitstellen. „Wir befinden uns dazu in Gesprächen mit der Landwirtschaftskammer, um eine sogenannte Pool-Lösung zu finden, bei der die Flächen dann nach Bedarf zu Verfügung gestellt werden können“, erklärt Schulz.

„Was wir in diesem Jahr auch angehen müssen, ist eine Sanierung der Brücke im Kirchfeld in Westerholz“, sagt Weiß. „Und auch die Straße dort muss dringend saniert werden, speziell am Friedhof.“ Für die Sanierung der Brücke hat die Gemeinde 120 000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Im Bereich des Stadions soll die Flutlichtanlage in diesem Jahr auf LED umgerüstet werden. „Die Anlage ist zwischen 25 und 30 Jahre alt, da wurde nie was dran gemacht“, erläutert Schulz. „Daher ist das auch dringend mal nötig.“ Bei dieser Maßnahme, für die die Gemeinde 20 000 Euro veranschlagt hat, kann es Fördergelder im Rahmen eines Klimaschutzprogramms geben.

Für den in 2015 angestoßene Bau eines Multifunktionsfeldes läuft momentan das Genehmigungsverfahren. „Danach kommt es zur Ausschreibung und steht den Vereinen hoffentlich im Mai oder Juni schon zur Verfügung“, erklärt Schulz.

Weiß schließt eine erneute Kandidatur bei der anstehenden Bürgermeisterwahl nicht aus.

Von Dennis Klüting

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